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Die Macht der MĂ€nner ist die Geduld der Frauen

Titelangaben

TitelDie Macht der MĂ€nner ist die Geduld der Frauen

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1978
Dauer80min
FarbeFarbe
Material16mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

UrauffĂŒhrungFreitag, 13.10.1978, Mannheim, IFF
FestivalteilnahmenFilmwoche Duisburg 1978 DOK Leipzig 1978 Filmwoche Mannheim 1978
AuszeichnungenLobende ErwÀhnung der Katholischen Filmarbeit, Mannheim 1978
Pressereaktionen. . Es ist kein Mitleidsfilm, was nicht zuletzt mit der starken physischen Ausstrahlung und dem Wortwitz der Darstellerinnen zu tun hat.
Frauen und Film, Heft 18

. . . Selten habe ich als mĂ€nnlicher Betrachter eines Films derartiges Unbehagen gespĂŒrt . . . . . Dieser rigoros aus der Sicht der betroffenen Frauen gedrehte Schocker erlaubte keine Distanz, sondern ging direkt an die Nerven . . .
Badische Neueste Nachrichten

. . . Der Film ist in vieler Hinsicht mutig, er ist einfallsreich konzipiert und stellt die meisten der ins Kino kommenden und viel aufwendiger gemachten Filme ĂŒber Frauen in den Schatten . . . Es ist kaum zu glauben, dass mit der lĂ€cherlich kleinen Summe von 135 000 DM ein solcher Film hat zustande kommen können.
Baseler Zeitung 18.10.78

Trotz der ganzen Wucht seiner Anklage verliert sich der Film niemals ins Wehleidige, Verzerrende. Er macht vielmehr betroffen gerade durch die Sachlichkeit, mit der selbst die krassesten Szenen ins Bild umgesetzt oder diese mit den nĂŒchternen Schilderungen der betroffenen Frauen unterlegt werden. Die Filmautorin war sich offensichtlich bewusst, dass hier weniger die emotionstrĂ€chtige Empörung als die beinahe diskrete Dokumentation der beschĂ€menden Wirklichkeit gerecht wird. Christina Perincioli entzieht sich damit klug jedem ĂŒberschnellen Vorwurf der UnobjektivitĂ€t.
Badische Zeitung, Freiburg, 2. 12. 78

Was diesen Film vor allem auszeichnet, ist seine dokumentarische Genauigkeit bei der Darstellung realistischer Situationen. Eine AuthentizitĂ€t, die aus vielen GesprĂ€chen mit Betroffenen resultiert. Cristina Perincioli zeichnet bewusst nicht das Psychogramm einer bestimmten Ehe, sie addiert die Erfahrungen vieler misshandelter Frauen zu einem (nicht weniger wahren) LehrstĂŒck.
Welt der Arbeit, Köln, 16. 11. 78

Film als Anwalt unterdrĂŒckter oder benachteiligter Bevölkerungsgruppen: ein herausragendes Beispiel hierfĂŒr lieferte in Mannheim auch der bundesdeutsche Bei trag "Die Macht der MĂ€nner ist die Geduld der Frauen" . . . . . Ohne dass sich die mit dem Film zweifellos verbundene dialektische Absicht in den Vordergrund schiebt, wird diese Entwicklung völlig glaubhaft ohne verbissenen Ernst in spannenden Spielszenen dar gestellt, begleitet von sparsamen Kommentaren der Betroffenen. Dabei ist auch der Mann keineswegs undifferenziert gesehen.
Der Tagesspiegel, Berlin, 18. 10. 78

Inhalt

InhaltGeschichte einer von ihrem Ehemann misshandelten Frau mit ihrem Kind, die sich ins Frauenhaus, einer damals neuen Einrichtung, flĂŒchtet, realisiert mit Laiendarstellerinnen aus einem Frauenhaus.
(Britta Harmann)

Schlagworte

Literatur

Quellenangaben

Angaben zur QuelleFilmwoche Duisburg 1978: Katalog
filmportal.de
Mannheim 1978: Katalog