| Inhalt | "Filmisches Porträt des SED-Politikers Anton Ackermann, der sich 1973 das Leben nahm, als er auf die Krebsstation eingeliefert werden sollte. Erzählt wird die bis dato totgeschwiegene Geschichte des politischen Widerspruchs innerhalb der Kommunisten der DDR. Ackermann, der sich einen anderen Sozialismus vorstellte als den, der schließlich von Ulbricht verwirklicht wurde, protestierte gegen den falschen Kurs eher zaghaft, ließ sich immer wieder in die Parteidisziplin einbinden oder wurde ob seiner leisen Kritik kaltgestellt. Der Dokumentarfilm besticht durch seinen eleganten Umgang mit zeitgenössischem Material, das er nicht nur zu einem Bilderbogen des Lebens von Ackermann, sondern zugleich zu einem der DDR-Geschichte montiert." (Filmdienst) |