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Details

Im Jahr der Schlange

Titelangaben

TitelIm Jahr der Schlange

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1982
Dauer102min
Länge1112m
FarbeEastmancolor
Format1.37 : 1 (4:3)
Material16mm

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

ErstausstrahlungDonnerstag, 11.03.1982 auf ZDF
Pressereaktionen" Beachtlich
„Im Jahr der Schlange“ von Heide Breitel. Frauen feiern ein Fest. Das ist nichts Besonderes. Heide Breitet aber, Dozentin an der Berliner Film- und Fernsehakademie, macht daraus etwas Besonderes. In die heitere, gelöste Stimmung hinein erzählt sie ihre eigene Lebensgeschichte und die vier anderer Frauen – alle Jahrgang 1941 (nach chineschischem Kalender ein Jahr der Schlange), geprägt also in ihrer Kindheit von der Enge der fünfziger Jahre. Nur mühsam haben sie sich aus dieser Zeit lösen können, nur mühsam auch aus den gesellschaftlichen und familiären Zwängen, in die sie in den sechziger Jahren dann gerieten. Frauengruppen und Frauensolidarität halfen ihnen zu Aus- und Aufbrüchen, zu einer offenen, entspannten Haltung sich und anderen gegenüber. So ist „Im Jahr der Schlange“ auch kein verbissener Traktat über Frauenemanzipation, kein böser Angriff auf die alten Rollenklischees, eher eine Suche nach neuen Wegen. Für diese Suche hat die Filmemacherin ein Puzzle, wie sie es selber nennt, zusammengesetzt, das vier Jahrzehnte in Bild und Ton vorführt. Dabei sind die kindlichen Tagebucheintragungen nicht weniger erhellend als etwa Super-8-Aufnahmen vom trauten Familienglück, Ausschnitte aus Werbefilmen der fünfziger Jahre oder Bilder vom Leben heute. „Im Jahr der Schlange“ erzählt Geschichten und zugleich Zeitgeschichte: zum Kennenlernen oder Sich-Erinnern. (Anne Frederiksen)" (Quelle: DIE ZEIT, 6.5.1983 Nr. 19, zeit.de)

Inhalt

Inhalt"Zu ihrem 40. Geburtstag entstand IM JAHR DER SCHLANGE (BRD 1981, 16.7.). Eine erste Lebensbilanz, Nachdenken über Kindheit in Krieg und Fluchtwirren, Aufwachsen in den engen Vorstellungen der Wirtschaftswunderzeit, Aufbruch und Frauenbewegung in den 60ern und 70ern. Der Film ist aus heutiger Sicht ein Geburtstagsgeschenk an uns: Ein selbstironischer Blick in Frauenleben von 1981, und in das deutsche Fernsehen, als dort das Private noch nicht öffentlich zerredet wurde, sondern politisch wirksam werden durfte. Heide Breitels Filme werden in der Deutschen Kinemathek archiviert. (Martin Koerber)" (Quelle: arsenal-berlin.de)

Schlagworte

Fassungen

StandortStiftung Deutsche Kinemathek
 Ăśber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleFilmportal.de
arsenal-berlin.de