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Mein Leben Teil 2

Titelangaben

TitelMein Leben Teil 2
AlternativtitelMy Life Part 2

Allgemeine Angaben

LandDeutschland
Produktionsjahr2003
Dauer90min
Farbes/w und Farbe
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff√ľhrung12.02.2003, Berlinale: Forum
ErstausstrahlungMontag, 12.05.2003 auf ZDF
FestivalteilnahmenBerlinale, 2003: Forum Duisburger Filmwoche 2003

Inhalt

Inhalt"Die Filmemacherin Angelika Levi erforscht ihre Familiengeschichte. Ihre Mutter, Halbj√ľdin, wanderte 1947 nach Chile aus und analysierte dort als Biologin die "Anpassungsf√§higkeit von Pflanzen unter extremen Bedingungen". Zehn Jahre sp√§ter kehrte sie nach Deutschland zur√ľck und heiratete einen evangelischen Theologen. Nach z√§hem Kampf gegen den Krebs starb sie erst 1996 und hinterlie√ü ein umfangreiches biografisches Archiv aus Gegenst√§nden, Fotos, Schmalfilmaufnahmen, Video- und Audio-Cassetten (von denen eine die titelgebende Aufschrift tr√§gt). Levi n√§hert sich √ľber die Erinnerungen ihrer Mutter auch den anderen Angeh√∂rigen ihrer christlich-j√ľdischen Familie und reflektiert dabei verdr√§ngte Zusammenh√§nge, typische Erz√§hlmuster und die Beziehung von privater und √∂ffentlicher Geschichtsschreibung" (Quelle: Filmportal.de).

"Zu meinem 18. Geburtstag √ľberreichte mir meine Mutter ein Papier mit 10 Punkten, das sie mir als Verm√§chtnis auf meinen Weg mitgab. Punkt 1 lautet: der Sinn unseres Lebens ist Evolution, hin zur Vollendung. Nichts was entsteht und gut ist, wird weggeworfen. Es wird auf das schon Erreichte aufgebaut. Du stammst von Josephs Bruder Levi ab, der vor 3000 Jahren lebte.
Meine Mutter sammelte und archivierte ihre eigene Geschichte. ich habe sie geerbt und einen Film daraus gemacht. Der schwerpunkt st die Wahrnehmung, das Vermächtnis und das Umgehen mit Geschichte.
[...]
Anhand von Gegenst√§nden, Fotos, Ton- und Filmaufnahmen erz√§hle ich, was in der Familie erz√§hlt und auch nicht erz√§hlt wurde. Der Film handelt von Traumatisierung und gleichzeitig davon, wie auf Makro- und Mokroebenen Geschichte dauernd produziert, archiviert, ind Diskurs gebracht und eingeordnet wird und dar√ľber hinaus, wie ich selber weiter sammele, damit alles zusammen eine Erz√§hlung ergibt" (Angelika Levi im Katalog der Duisburger Filmwoche, 2003).

Schlagworte

Quellenangaben

Angaben zur QuelleDuisburger Filmwoche 2003: Katalog
Berlinale, 2003: Forum: Katalog
Filmportal.de