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Kinderland ist abgebrannt

Titelangaben

TitelKinderland ist abgebrannt
AlternativtitelKinderland Cinderland
Untergeordneter Titel...zur Erinnerung an deine Schulfreundin, Ulm 1934

Allgemeine Angaben

LandDeutschland
Produktionsjahr1998
Dauer90min
L├Ąnge1032m
FarbeFarbe
Format1.37 : 1 (4:3)
MaterialS-16mm, Blow Up 35mm

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff├╝hrungDonnerstag, 01.10.1998, Kinostart
FestivalteilnahmenBerlinale: Neue Deutsche Filme, 1998
AuszeichnungenNomiert f├╝r den Deutschen Filmpreis, 1998
Dokumentarfilmpreis der Stadt Potsdam, 1998
Nominiert f├╝r den Grimme Preis, 2000
FBW, Pr├Ądikat: besonders wertvoll
FSK-FreigabeFreigegeben ab 6 Jahren

Inhalt

Inhalt"Dokumentarfilm ├╝ber zw├Âlf Frauen aus Ulm, die sich ihrer Kindheit w├Ąhrend der Zeit des Nationalsozialismus erinnern. Die chronologisch von der Machtergreifung bis zur Kapitulation geordnete Kompilation aus Interviews, Archivaufnahmen und Privatdokumenten enth├Ąlt sich jeden Kommentars, er├Âffnet damit aber gerade eine F├╝lle von Bezugnahmen und Interpretationen. Die banale Allt├Ąglichkeit der ideologischen Muster wird dabei ebenso sichtbar wie der R├╝ckbezug abstrakter historischer Fakten auf das Handeln und Versagen konkreter Menschen." [Lexikon des Internationalen Films]

"Ausgehend von einer M├Ądchenklasse des Abiturjahrgangs 1942 in Ulm werden die unterschiedlichen Lebenswege von Frauen in der Zeit von 1933-1945 nebeneinander gestellt: BDM-M├Ądchen, J├╝dinnen und Mitglieder der "Wei├čen Rose". Wie reflektieren sie heute ├╝ber ihre gemeinsame Kindheit und Schulzeit. Sie waren jung, sie wuchsen in Ulm auf und gingen gemeinsam zur Schule. 1933 ver├Ąnderte sich alles. Sie sind gerade zehn Jahre alt, die einen werden Jungm├Ądel, die anderen d├╝rfen nicht mehr am Deutschunterricht teilnehmen. Sp├Ąter werden sie in Reih und Glied durch die Stadt marschieren, w├Ąhrend die j├╝dischen Mitsch├╝lerinnen Deutschland gerade noch verlassen k├Ânnen: Abitursjahrgang 1942 der ehemaligen M├Ądchenoberrealschule in Ulm. Die Dagebliebenen treffen sich seit 50 Jahren monatlich zum Brezelessen, die Vertriebenen leben verstreut auf der ganzen Welt. Heute erfahren sie zum erstenmal, was aus den Anderen geworden ist. Der Film will diese unterschiedlichen Lebenswege beschreiben, gegeneinandersetzen und die Frage stellen, wie sie selbst 50 Jahre nach Kriegsende diese Zeit einsch├Ątzen. Die Struktur des Filmes beruht auf Aussagen von Zeitzeuginnen. Mit pers├Ânlichen Dokumenten und mit Archivmaterial wie Fotos, Filmen, Briefen, aber auch mit Erinnerungsgegenst├Ąnden erg├Ąnzt, die sich haupts├Ąchlich auf die Stadt Ulm beziehen, und mit selbstgesungenen Liedern, alten Original-, Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen und Textfetzen unterlegt, soll eine atmosph├Ąrische Ton- und Bildcollage der Erinnerung an den NS-Alltag entstehen." [HDF]

Schlagworte

Fassungen

StandortHaus des Dokumentarfilms
 ├ťber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 
StandortFilmuniversit├Ąt Babelsberg
MediumVHS
 ├ťber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur Quellefilmportal.de
Zweitausendeins.de
Lexikon des Internationalen Films
HDF
badurafilm.de