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Mein Vater, der Gastarbeiter

Titelangaben

TitelMein Vater, der Gastarbeiter

Allgemeine Angaben

LandDeutschland
Produktionsjahr1995
Dauer53min
FarbeFarbe
Material16mm

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff├╝hrung29.04.1995, DOK.fest M├╝nchen
ErstausstrahlungSonntag, 21.05.1995 auf ZDF
FestivalteilnahmenDOK.fest M├╝nchen 1995

Inhalt

Inhalt"Der Regisseur Y├╝ksel Yavuz schildert in seinem biografischen Dokumentarfilm die Gesellschaft, aus der sein Vater und mit ihm auch eine verh├Ąltnism├Ą├čig hohe Zahl unserer Migranten stammt, n├Ąmlich aus dem kurdischen Teil der T├╝rkei. Er stellt dieses Leben in Kontrast zu den Lebensbedingungen in Deutschland. Sein Vater, Cemal Yavuz, war 1968 dem Ruf der deutschen Industrie gefolgt und hat viele Jahre lang in einer Hamburger Werft als Schwei├čer gearbeitet. Gewohnt hat er in ÔÇ×Klein-IstanbulÔÇť, einer Ghetto-Siedlung f├╝r die Gastarbeiter, in dem ein Haus neben dem anderen monoton aneinandergereiht ist. Zw├Âlf Quadratmeter standen jedem Arbeiter als Wohnraum zur Verf├╝gung. Cemal Yavuz hat zehn Stunden am Tag in der Werft gearbeitet. Au├čer seinem Arbeitsplatz hat er nur noch zwei andere Wege gekannt. Den zum Fischmarkt und den ins Kaffeehaus. Als er zu sehr vereinsamte, holte er zwei seiner S├Âhne mit nach Deutschland. Der heutige Regisseur Y├╝ksel Yavuz war einer davon. Nach 16 Jahren aber kehrte der Vater 1984 zu seiner Frau und den anderen Kindern in die T├╝rkei zur├╝ck." (Quelle: kultura-extra.de).

Schlagworte

Fassungen

StandortHaus des Dokumentarfilms
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Quellenangaben

Angaben zur Quellefilmportal.de
zeroone.de
M├╝nchen 1995: Katalog