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Details

Deutschland ohne Feigenblatt

Titelangaben

TitelDeutschland ohne Feigenblatt

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1961
Dauer10min
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff├╝hrungMittwoch, 11.10.1961, Berlin, Industriefilmtage
FestivalteilnahmenIndustriefilmtage, Berlin 1961 Filmwoche Mannheim 1961
FSK-FreigabeFreigegeben ab 6 Jahren

Inhalt

Inhalt"Dokumentarbericht ├╝ber die Befragung einzelner Personen in der Bundesrepublik durch ein Meinungsforschungsinstitut." (SPIO-Datenbank)
"Die Fragen, die einem repr├Ąsentativen Querschnitt der westdeutschen Bev├Âlkerung gestellt wurden, lauteten im einzelnen: Interessieren Sie sich f├╝r Politik? - Die zumeist ausweichenden oder gar negativen Antworten bestanden oft aus t├Ârichten Redensarten, wie wir sie - natu├╝rlich unverbindlich gemeint - nur zu gut kennen. Bei dieser Frage werden die meisten Befragten bei ihrer beruflichen T├Ątigkeit vorgestellt. Warum ging der Krieg verloren? - Hier zeigten die Antworten besonders deutlich, wie wenig den meisten die eigentliche Problematik des verlorenen Krieges bewusst ist: .,Die V 2 kam zu sp├Ąt I" - "Mit den Russen w├Ąren wir schon fertig geworden!" - oder gar: "Verrat wie 1918!" W├╝rden Sie heute Hitler w├Ąhlen? - Die Antworten sind zumeist ablehnend - denn die Frage ist zu ungeschickt, weil zu offen. formuliert. Ein neuer Diktator w├╝rde sich gewiss nicht als zweiter Hitler anpreisen! Welches sind die wesentlichen Merkmale der Demokratie? - Diese Frage stie├č auf eine gro├če Unsicherheit. Vielleicht weil fast alle Befragten im Alter zwischen ,35 und 55 Jahren standen? Was ist die wichtigste Aufgabe der Regierung? - Hierauf kamen relativ positive und vern├╝nftige Antworten, woraus man hoffend schlie├čen darf, dass sich die meisten Befragten ihrer richtigen Einstellung zur Demokratie noch gar nicht bewusst sind." (Arbeitsmittel f├╝r die Gruppenarbeit, H. III, 1965)
"In diesem Film werden 4 Interviewer eines Meinungsforschungsinstituts w├Ąhrend ihrer T├Ątigkeit im Bundesgebiet und Westberlin von der Kamera begleitet. Das Drehbuch wurde nach dem letzten Ergebnis der politischen Befragung des Institutes ausgearbeitet. Der Film will sagen, wie wichtig es f├╝r jeden ist, sich politisch zu orientieren und eine eigene Meinung zu haben. Vor allem aber will er darauf hinweisen, dass es nicht allein gen├╝gt, f├╝r die Demokratie zu sein, sondern dass auch f├╝r die Demokratie etwas getan werden muss". (Festivalkatalog Mannheimer Filmwoche 1961, S. 51)

Schlagworte

Literatur

Fassungen

StandortDeutsches Filminstitut ÔÇô DIF
Medium35mm
 ├ťber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleFestivalkatalog Mannheimer Filmwoche 1961
Arbeitsmittel f├╝r die Gruppenarbeit, H. III, 1965
SPIO-Datenbank, FSK-Nr. 26018
Filmportal.de