Datenbank

Details

Die Pr├Ąmie

Titelangaben

TitelDie Pr├Ąmie

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1961
Dauer21min
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff├╝hrungDonnerstag, 18.10.1962, Mannheim, Scala, IFF
FestivalteilnahmenInternationale Filmwoche Mannheim 1962

Inhalt

InhaltDiskussion von zwei Fabrikarbeitern ├╝ber die Frage, ob es sinnvoll ist, sich auch ├╝ber bezahlte Leistungen hinaus f├╝r den Betrieb zu engagieren. (?)
"Auseinandersetzung zwischen einem Facharbeiter und einem ungelernten Arbeiter ├╝ber den Sinn der Bem├╝hungen innerhalb eines Fabrikbetriebes; lohnt es sich, f├╝r den Betrieb mehr zu tun, als bezahlt wird." (Festivalkatalog Mannheimer Filmwoche 1966, S. 41)
"Hans Arnold ist Reparaturschlosser in einer gro├čen Besteckfabrik und erh├Ąlt f├╝r die Verbesserung, die er an der Maschine seines Freundes, Gustav Berber, angebracht hat, vom Betrieb eine Pr├Ąmie ├╝ber 250 DM. Sein Freund, der an dieser Maschine als Hilfsarbeiter t├Ątig ist, kann es nicht verstehen, wie man "denen da oben" auch noch Geld sparen k├Ânne. Gerda Cramer steht zwischen den beiden jungen M├Ąnnern und kann sich nicht entscheiden, welcher Auffassung sie sich anschlie├čen soll. Dieses Problem der inneren Betriebszugeh├Ârigkeit wird zuerst in einer Vesperpause diskutiert. Es ├╝berschattet aber auch das fr├Âhliche Beisammensein am Abend, zu dem Hans die Freunde aus Anlass der Pr├Ąmiierung eingeladen hat. W├Ąhrend einer Partie am Tischfu├čballspiel sto├čen die Argumente hart gegeneinander. Anfangs scheint Gustav mit seiner Meinung zu gewinnen, dass die Anpassung an den Arbeitsmarkt ihn zu immer neuen Gehaltsforderungen bef├Ąhigt. Dann aber versucht Hans ihm nachzuweisen, dass er im Augenblick als Hilfsarbeiter unter Umst├Ąnden einen h├Âheren Verdienst haben kann, dass er ihn aber als Facharbeiter schlie├člich ein- und ├╝berholen werde. Die Freunde trennen sich im Streit. Gerda ist bei Hans zur├╝ckgeblieben und gewinnt schlie├člich die Einsicht, dass der Lebensplan von Hans auf die Dauer tragf├Ąhiger sein wird. Indessen geht Gustav allein durch die Nacht, innerlich unzufrieden und vielleicht schon daf├╝r gewonnen, sich auch intensiver an den Betrieb zu binden. Beim gemeinsamen Weg zur Arbeit wird am n├Ąchsten Morgen diese Frage als Gespr├Ąchsansto├č zum Filmschluss gestellt." (Filme f├╝r die Gruppenarbeit, H. II, 1963)

Schlagworte

Literatur

Quellenangaben

Angaben zur QuelleFestivalkatalog Mannheimer Filmwoche 1962
Filme f├╝r die Gruppenarbeit, H. II, 1963
Filmportal.de