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Details

Die PrÀmie

Titelangaben

TitelDie PrÀmie

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1961
Dauer21min
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

UrauffĂŒhrungDonnerstag, 18.10.1962, Mannheim, Scala, IFF
FestivalteilnahmenInternationale Filmwoche Mannheim 1962 V. Internationales Industriefilm-Festival London (2.-6.11.1964)

Inhalt

Inhalt"Das VerhÀltnis zum Beruf, dargestellt am Beispiel dreier junger Menschen." (filmblÀtter, Nr. 37, 5.9.1964, S. 832, industriefilmblÀtter)
"Auseinandersetzung zwischen einem Facharbeiter und einem ungelernten Arbeiter ĂŒber den Sinn der BemĂŒhungen innerhalb eines Fabrikbetriebes; lohnt es sich, fĂŒr den Betrieb mehr zu tun, als bezahlt wird." (Festivalkatalog Mannheimer Filmwoche 1966, S. 41)
"Hans Arnold ist Reparaturschlosser in einer großen Besteckfabrik und erhĂ€lt fĂŒr die Verbesserung, die er an der Maschine seines Freundes, Gustav Berber, angebracht hat, vom Betrieb eine PrĂ€mie ĂŒber 250 DM. Sein Freund, der an dieser Maschine als Hilfsarbeiter tĂ€tig ist, kann es nicht verstehen, wie man "denen da oben" auch noch Geld sparen könne. Gerda Cramer steht zwischen den beiden jungen MĂ€nnern und kann sich nicht entscheiden, welcher Auffassung sie sich anschließen soll. Dieses Problem der inneren Betriebszugehörigkeit wird zuerst in einer Vesperpause diskutiert. Es ĂŒberschattet aber auch das fröhliche Beisammensein am Abend, zu dem Hans die Freunde aus Anlass der PrĂ€miierung eingeladen hat. WĂ€hrend einer Partie am Tischfußballspiel stoßen die Argumente hart gegeneinander. Anfangs scheint Gustav mit seiner Meinung zu gewinnen, dass die Anpassung an den Arbeitsmarkt ihn zu immer neuen Gehaltsforderungen befĂ€higt. Dann aber versucht Hans ihm nachzuweisen, dass er im Augenblick als Hilfsarbeiter unter UmstĂ€nden einen höheren Verdienst haben kann, dass er ihn aber als Facharbeiter schließlich ein- und ĂŒberholen werde. Die Freunde trennen sich im Streit. Gerda ist bei Hans zurĂŒckgeblieben und gewinnt schließlich die Einsicht, dass der Lebensplan von Hans auf die Dauer tragfĂ€higer sein wird. Indessen geht Gustav allein durch die Nacht, innerlich unzufrieden und vielleicht schon dafĂŒr gewonnen, sich auch intensiver an den Betrieb zu binden. Beim gemeinsamen Weg zur Arbeit wird am nĂ€chsten Morgen diese Frage als GesprĂ€chsanstoß zum Filmschluss gestellt." (Filme fĂŒr die Gruppenarbeit, H. II, 1963)

Schlagworte

Literatur

Quellenangaben

Angaben zur QuelleFestivalkatalog Mannheimer Filmwoche 1962
filmblÀtter, Nr. 37, 5.9.1964, S. 832, industriefilmblÀtter
Filme fĂŒr die Gruppenarbeit, H. II, 1963
Filmportal.de