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Details

Landwirtschaftliche Ausbildung der m├Ąnnlichen Jugend

Titelangaben

TitelLandwirtschaftliche Ausbildung der m├Ąnnlichen Jugend

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1950
Dauer47min
L├Ąnge1299m
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

FSK-FreigabeOhne Altersbeschr├Ąnkung

Inhalt

Inhalt"Die Ausbildungsm├Âglichkeiten f├╝r den jungen Mann von der Volksschule bis zur landwirtschaftlichen Fakult├Ąt der Hochschule. Die Handlung erstreckt sich ├╝ber alle Jahreszeiten und durch die wesentlichen Landschaften des Bundesgebiets. Hergestellt im Auftrag des Bundesministeriums f├╝r Ern├Ąhrung, Landwirtschaft und Forsten." (Katalog der deutschen Kultur- und Dokumentarfilme 1945-1951, S. 45)
"Rolle 1: Schulkinder im Norden und S├╝den, im Schwarzwald und in den Bergen. Der Lehrer spricht zu den Jungen, die vor der Schulentlassung stehen, ├╝ber ihren zuk├╝nftigen Beruf und gibt ihnen den Rat, sich mit den Eltern wegen der Berufsausbildung gr├╝ndlich beraten zu lassen. Nach der Schulentlassung geht der Bauernsohn beim Vater in die Lehre. Vater und Sohn bei den verschiedensten Landarbeiten. Dem Vater ist mit dem Sohn als Arbeitskraft zwar geholfen, aber ein Landwirtsrat, der auf den Hof kommt, um nach dem Rechten zu sehen, gibt dem Bauern den dringenden Rat seinen Sohn in eine Fremdlehre zu geben. Dies sei im Interesse des Jungen und des Betriebes. Seinen Worten unterlegt sind die Aufnahmen von der landwirtschaftlichen Ausbildung und der Vielzahl der Berufe innerhalb der Landwirtschaft: ein Melker bei der Arbeit. Er braucht eine dreij├Ąhrige Lehre, w├Ąhrend der die Melkerschule besucht wird. Sch├╝ler w├Ąhrend der praktischen Ausbildung , dazu geh├Ârt auch die erforderlich theoretische Grundlage f├╝r den beruf. Melk├╝bungen an einem k├╝nstlichen Euter, dann in der Praxis an K├╝hen auf der Weide.- Ein weitere gesuchter Beruf ist der Molkereifachmann: Verarbeitung der Milch zu Butter in einer Molkerei. - Sehr wichtig ist auch der Beruf des G├Ąrtners: hier sind wegen der Vielseitigkeit spezielle Kenntnisse erforderlich. Beregnungsanlagen auf Gem├╝sefeldern. Arbeiten in den Treibh├Ąusern, wo Fr├╝hgem├╝se, z.B. Gurken, vorzeitig geerntet werden k├Ânnen. Lehrlinge bei der Arbeit in der Baumschule. Veredelung von Wildlingen und Vermehrung von Edelreisern. Mit modernsten Maschinen wird im Zierpflanzenbetrieb gearbeitet. - Neben den genannten gibt es noch viel andere wichtige Berufe in der Landwirtschaft, wie den Imker, den Sch├Ąfer oder den Fischer und den Winzer.
Auch die Aufzucht und die F├╝tterung und Haltung des Gefl├╝gels erfordert besondere Kenntnisse und deshalb eine besondere Ausbildung. Der Gefl├╝gelz├╝chter, heute ein landwirtschaftlicher Sonderberuf, bei der Arbeit; Futterberatung, um die Leistungsf├Ąhigkeit der Tiere und damit die Wirtschaftlichkeit zu erh├Âhen. - In der Landwirtschaft ausgebildete Kr├Ąfte mit kaufm├Ąnnischen F├Ąhigkeiten finden ein dankbares Arbeitsgebiet in den Genossenschaften. - Ein Lehrvertrag f├╝r den Landwirtschaftslehrling wird gezeigt. Der Bauernsohn tritt die Fahrt in die Fremdlehre an, Ankunft auf dem Hof seines neuen Lehrherrn. Unter dessen Anleitung wird der Junge nun sorgf├Ąltig in alle Gebiete der Landwirtschaft eingef├╝hrt: Pflege und Wartung der Landwirtschaftsmaschinen. Der Junge beim Pfl├╝gen und Eggen. Der Bauer zeigt dem Lehrling Sch├Ądlinge, den Rapsglanzk├Ąfer. Das Feld wird mit Bek├Ąmpfungsmitteln best├Ąubt. Dem Jungen wird erkl├Ąrt, wie man das Alter eines Pferdes erkennt. Dann zeigt der Bauer dem Lehrling kranke Kartoffelstauden, die bei Saatbau entfernt werden m├╝ssen. Unterweisung im Obstbau. Heuernte. Kleinere Reparaturen an den Ger├Ąten werden auf dem Hof selbst vorgenommen. Wogende Getreidefelder. Die Getreideernte wird durch den Einsatz von Maschinen erleichtert und beschleunigt.
Rolle 2: Die neue Drehmaschine arbeitet direkt auf dem Feld. Kartoffelernte. Auch hier bringen die Maschinen Arbeitserleichterung. Nach den arbeitsreichen Wochen der Ernte wird das Erntedankfest gefeiert. Tanz der Jugend unter dem Erntedankkranz. Nach der Feldwirtschaft erfolgt die Ausbildung in der Tierwirtschaft. St├Ąndige Gewichtspr├╝fung bei der Schweinemast. Dem Lehrling wird erkl├Ąrt, wie man die gute Milchkuh erkennt. Neben der praktischen Ausbildung auf dem Hof muss die landwirtschaftliche Berufsschule besucht werden. Mit Lehrausfl├╝gen und Feldbegehungen wird Anschauungsunterricht gegeben. W├Ąhrend der Lehrzeit werden die Lehrlinge zu Lehrlingstreffen zusammengerufen, in denen die Einrichtungen musterg├╝ltiger Betriebe besichtigt werden, um den nachwuchs mit den modernsten Problemen der Landwirtschaft vertraut zu machen: Das Eins├Ąuern von eiwei├čreichem Gr├╝nfutter wird ihnen erkl├Ąrt; ein Sattelpflug mit Schlepper wird vorgef├╝hrt; ein modern eingerichteter Kuhstall wird besichtigt , die Arbeit der Melkmaschine gezeigt. W├Ąhrend der Lehrzeit wird vom Lehrling laufend ein Merkheft gef├╝hrt, in das er den Betriebsablauf w├Ąhrend der Lehrzeit eintr├Ągt. Am Ende der Lehrzeit steht die Pr├╝fung in einem dem Lehrling fremden Betrieb. Pr├╝fungsaufgaben werden ihm gestellt in den Viehst├Ąllen, an Maschinen; andere praktische Arbeiten muss er vorf├╝hren. Die Pr├╝fungskommission stellt die Ergebnisse zusammen und bewertet sie. Nach bestandener Pr├╝fung kehrt der Lehrling zu seinem Lehrherrn zur├╝ck, der ihn zum guten Abschluss begl├╝ckw├╝nscht. Junge M├Ąnner in den landwirtschaftlichen Fachschulen, wo sie das praktisch erlernte vertiefen k├Ânnen. Au├čerdem gibt es die h├Âheren Landbau- und Ackerbauschulen, wo der gleiche Stoff auf h├Âherer Warte vermittelt wird.
Dann f├╝hrt der Film zu den landwirtschaftlichen Sonderberufen: Unentbehrlich ist heute der Pflanzenschutztechniker. Er hilft den Bauern bei der Bek├Ąmpfung von Sch├Ądlingen. In der Deula-Landmaschinenschule werden die Teilnehmer in Kursen mit den neuesten Maschinen vertraut gemacht: sie lernen sie fahren, pflegen und schonen. Aber auch reiten soll der Landwirt k├Ânnen. Ausbildung in der Reit- und Fahrschule. Eine Almgenossenschaft veranstaltet im Sommer eine Almbegehung, wo die jungen Menschen mit den dortigen Gegebenheiten vertraut gemacht werden. Auch der Besuch wissenschaftlicher Institute sorgt f├╝r neue Anregungen. Auf den Tierschauen werden die Bauern ├╝ber den neuesten Stand der Viehzucht unterrichtet. Reit- und Fahrturnier. Die wissenschaftliche Ausbildung des Landwirts erfolgt auf den landwirtschaftlichen Hochschulen. Der Weg zum Wissenschaftler ist ebenso vielseitig wie die Ausbildung des praktischen Landwirts. Vorlesungen, ├ťbungen in den Labors: Untersuchung der Wasser- und N├Ąhrstoffausnutzung der Pflanzen wird in den Laboratorien vorgenommen.
Rolle 3: Von gr├Â├čter Bedeutung ist die Bek├Ąmpfung der Pflanzenkrankheiten. Durch die chemische Forschung sind die tierischen Sch├Ądlinge weitgehend erkannt und zu bek├Ąmpfen. Ein Saatz├╝chter arbeitet mit der Kreuzung: Bl├╝ten werden mit Pollen anderer Pflanzen k├╝nstlich befruchtet. Der Tierzuchtleiter, der mit der z├╝chterischen Leitung eines Gebietes beauftragt ist, untersucht einen Bullen auf seine z├╝chterischen Eigenschaften. Auf K├Ârungen und Tierschauen werden die gemeinsamen Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit des Landwirts und des Wissenschaftlers sichtbar. Pfl├╝gen, Eggen, Pflanzenzucht, Ger├Ątepr├╝fungen, Laboratoriumsuntersuchungen, alles Arbeiten im Dienste der Landwirtschaft." (http://www.filmarchives-online.eu/)

Schlagworte

Fassungen

StandortBundesarchiv-Filmarchiv
Medium35mm
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StandortBundesarchiv-Filmarchiv
MediumDVD mit TC
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Quellenangaben

Angaben zur QuelleKatalog der deutschen Kultur- und Dokumentarfilme 1945-1951
Katalog der deutschen Kultur- und Dokumentarfilme 1945-1952
FSK 61. Sitzungsperiode (18.9. bis 22.9.1950)
FSK 72. Sitzungsperiode (4.12. bis 8.12.1950)
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