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Details

Brutalit├Ąt in Stein

Titelangaben

TitelBrutalit├Ąt in Stein

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1961
Dauer11min
L├Ąnge302m
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff├╝hrungMittwoch, 08.02.1961, Oberhausen, IFF
FestivalteilnahmenCinema du R├ęel, Paris, 2007 7. Westdeutsche Kurzfilmtage Oberhausen 1961 7. Westdeutsche Kurzfilmtage Oberhausen 1961 (Jugendsondertagung)
Auszeichnungen7. Westdeutsche Kurzfilmtage Oberhausen 1961: Preis der Stadt Oberhausen
Kulturfilmpr├Ąmie 1961
FSK-FreigabeFreigegeben ab 12 Jahren

Inhalt

Inhalt"Ein Filmessay ├╝ber die offizielle Parteiarchitektur des Nationalsozialismus. In experimenteller Form werden Bauten und Baupl├Ąne der Hitlerzeit in Beziehung gesetzt zur Politik und zur verbrecherischen Unmenschlichkeit des Hitlerregimes." (Westdeutsche Kurzfilmtage Oberhausen 1961, Programm, Film Nr. 72)
"Hitlers architektonische Komplexe - er wollte urspr├╝nglich Baumeister werden - machten sich in ├╝berdimensionalen Beton- und Steinkl├Âtzen Luft. Die Aufnahmen im Film - z. T. aus NS-Archiven, z. T.
jetzt nachgedreht - steigern die an sich schon protzige Wirkung, was vor allem durch kurz geschnittene, hart aneinander gesetzte Gro├čaufnahmen erreicht wurde. So springen sie dem Zuschauer gleichsam ins
Auge. Unterlegt sind diese Bildmontagen mit akustischen Zeugnissen gleichen Ungeistes. Durch diese kontrapunktische Technik ist es m├Âglich, auf erl├Ąuternden Kommentar praktisch ganz zu verzichten. Wir h├Âren z. B. Worte des Kommandanten des gr├Â├čten Vernichtungslagers Auschwitz (sic!), H├Âss, oder Ausspr├╝che Hitlers ├╝ber die geplante Umwandlung Berlins zur Metropole ..Germania". Mit dieser Art der Filmgestaltung wurde die Frage nach dem Kunstgeschmack allerdings fast ganz neutralisiert bzw. vorweg beantwortet. Sicherlich w├Ąre dieser Eindruck auch nicht so ├╝berrumpelnd gelungen, wenn dem Publikum Gelegenheit gegeben w├Ąre, sich an Breker- oder Thorakfiguren sowie an monumentalen,
klassizistischen Parteibauten zu "erg├Âtzen"." (Arbeitsmittel f├╝r die Gruppenarbeit, H. III, 1965)
"Erster Kurzfilm von Alexander Kluge, den er gemeinsam mit Peter Schamoni haupts├Ąchlich in N├╝rnberg drehte. In essayistischer Form setzt er die Architektur des Nationalsozialismus in Beziehung zu dessen Ideologie. Das immer brutalere Gesicht des Regimes spiegelt sich in den immer monumentaleren Bauten. Die letzte Einstellung zeigt in scharfem Kontrast und doch logischer Konsequenz die Tr├╝mmer der Nachkriegszeit." (http://www.filmportal.de/print/39497)
"In essayistischer Form setzt der Film die Architektur des Nationalsozialismus in Beziehung zu dessen Ideologie. Das immer brutalere Gesicht des Regimes spiegelt sich dabei in immer monumentaleren Bauten. Die letzte Einstellung zeigt in scharfem Kontrast und doch logischer Konsequenz die grasbewachsenen Tr├╝mmer der Nachkriegszeit. Akustisch ist der Film mit nationalsozialistischen Tondokumenten, wie Hitler-Reden, NS-Akten oder den Erinnerungen des KZ-Kommandanten H├Âss, unterlegt." (filmarchives online)

Schlagworte

Literatur

Fassungen

StandortDeutsches Filminstitut ÔÇô DIF
Medium35mm
 ├ťber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 
StandortDeutsches Filminstitut ÔÇô DIF
Medium16mm
 ├ťber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleWeg zum Nachbarn. Ein Bericht. Protokoll der VII. Westdeutschen Kurzfilmtage Oberhausen 6. bis 11. Februar 1961
Westdeutsche Kurzfilmtage Oberhausen 1961, Programm
Arbeitsmittel f├╝r die Gruppenarbeit, H. III, 1965
filmarchives online
Filmportal.de