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Details

Wiesensommer

Titelangaben

TitelWiesensommer

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1956
Dauer17min
LĂ€nge465m
FarbeFarbe
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

FestivalteilnahmenFestival de Cannes, SĂ©lection officielle 1957 5. Westdeutsche Kurzfilmtage Oberhausen 1959 (außer Wettbewerb)
AuszeichnungenPrÀdikat: Besonders wertvoll
Kulturfilm-PrÀmie 1957
Cannes 1957: Bester Kulturfkurzfilm in Farbe
1957: Grand Prix de la Commission Supérieure Technique du Cinéma français (Centre National du Cinéma)
FSK-FreigabeOhne AltersbeschrÀnkung

Inhalt

Inhalt"Die Wiese als Lebensgemeinschaft: Das Wachsen und BlĂŒhen der GrĂ€ser und Wiesenblumen ist ebenso eingefangen wie die Kleintierwelt von Schmetterlingen, GradflĂŒglern und Hummeln." (FWU: Filme, Bildreihen, TontrĂ€ger 1967/68, S. 176)
"Faune und Flora einer Wiese." (Katalog der Kultur- und Dokumentarfilme aus der Bundesrepublik Deutschland 1954-1959, S. 108)
"Morgenstimmung auf einer Wiese. Die BlĂŒten der Wiesenpflanzen sind geöffnet und erwarten ihre frĂŒhen GĂ€ste: Hummeln, Bienen, Raupenfliegen und Falter kommen zur Nahrungssuche und erledigen dabei die BestĂ€ubung. Nur dort, wo der RĂŒssel der Tiere zu kurz ist, werden die Insekten zu "RĂ€ubern". Sie nagen die Kronen der BlĂŒten an und gelangen an den Nektar, ohne die Narbe zu berĂŒhren. An den breiten BlĂŒtenstĂ€nden der DoldenblĂŒtler sind zugleich mehrere Sammler an der Arbeit. Dann begleitet die Kamera Hummeln in ihre Erdburg, den verlassenen Gang eines Maulwurfs. Wir sehen die Königin, die Arbeiterinnen und kleine Tiere, die bei der StaatengrĂŒndung nicht genĂŒgend FĂŒrsorge erhielten und deshalb im Wuchs zurĂŒckblieben. - Dann schaut die Kamera zwei GrillenmĂ€nnchen zu, die ein Weibchen anlocken wollen. Der Sieger im Wettstreit verjagt seinen Konkurrenten. Aber auch er muss fliehen, als die Sense des Schnitters den Lebensraum der Tiere zu zerstören droht. Eine Reihe von Pflanzen ist heil davongekommen: Der kriechende Hahnenfuß hat sich unter der Sensenschnitt-Ebene hindurchgeschlichen und schiebt seine AuslĂ€uferspitze weiter nach vorn. Aber auch die GrĂ€ser beginnen neu zu wachsen, und bald steht die Wiese im zweiten Hochstand. Danach eine dramatische Bildfolge: Wir erleben die Entwicklung eines Schwalbenschwanzes von der Raupe ĂŒber das Puppenstadium zum Schmetterling. Auch ein "Admiral" schlĂŒpft aus seiner Sturzpuppe. Die flugfĂ€higen Schmetterlinge beginnen sofort mit der Nahrungsaufnahme. Die Kreuzspinne dagegen erwartet ihr Opfer in ihrem Schlupfwinkel, bis eine Heuschrecke sich in den FĂ€den verfangen hat. Am Abend verschließen sich die Kelche der BlĂŒten und erwarten den neuen Tag." (Filme fĂŒr die Gruppenarbeit, 1960)
"Der Film zeigt Tiere und Pflanzen einer Sommerwiese, deren Angepasstheit an diesen Lebensraum und die vielfĂ€ltigen Wechselbeziehungen untereinander. Es können Nahrungsaufnahme, BlĂŒtenbestĂ€ubung, Fortpflanzung, Entwicklung, Beutefang, Kommensalismus und Schmarotzertum beobachtet werden. Den Eingriff des Menschen verdeutlicht der Wiesenschnitt. In eindrucksvollen Zeitrafferaufnahmen wird die natĂŒrliche Wiederherstellung dieses Ökosystems gezeigt." (http://dbbm.fwu.de/db-bm/record.phtml?idnr=FWU-03200468&listnr=5&PHPSESSID=691e61ca11fcda2b200a10db973d7a37&resultnr=7&config=std)

Schlagworte

Literatur

Quellenangaben

Angaben zur QuelleWeg zum Nachbarn. Protokoll der V. Westdeutschen Kurzfilmtage Oberhausen 2. bis 8. Februar 1959
Katalog der Kultur- und Dokumentarfilme aus der Bundesrepublik Deutschland 1954-1959
FWU: Filme, Bildreihen, TontrÀger 1967/68
FWU: Filme, Bildreihen, TontrÀger 1959
Filme fĂŒr die Gruppenarbeit, 1960
besonders wertvoll 1956-1958
Filmportal.de