| Inhalt | "Die Bibel." (Katalog der Kultur- und Dokumentarfilme aus der Bundesrepublik Deutschland 1954-1959, S. 14)
"Wir werden zuerst in eine Druckerei geführt und sehen, wie ein Buch gedruckt und gebunden wird. Von hier ausgehend wendet sich der Film dem "Buch der Bücher", der Bibel, zu, die allein in Deutschland in 250000 Exemplaren und in etwa fünf Millionen auf der ganzen Welt jährlich verkauft wird. Die in 700 lebende Sprachen übersetzte "Heilige Schrift" zeigt uns der Film in einfachen und reich verzierten, handgeschriebenen und gedruckten, kleinen und großen, bebilderten und unbebilderten Ausgaben. Besondere Erwähnung finden die 1947 am Toten Meer gefundenen Handschriften, die zum Teil aus vorchristlicher Zeit stammen und längere hebräische Schrifttexte enthalten. Aufnahmen von Ausgrabungen zeigen an Beispielen, dass Bibelerzählungen des Alten Testaments auch wissenschaftlich belegt werden können. Von den handgeschriebenen Bibeln wird der Weg zur weiteren Verbreitung durch die Erfindung der Buchdruckerkunst gezeigt. Zur Abrundung werden auf diesem Weg immer wieder Beispiele aus der Musik und Malerei eingeblendet, die deutlich machen, wie groß die Ausstrahlung der Bibel ist. (Der Gregorianische Choral, die berühmten Deckengemälde in
der Sixtinischen Kapelle von Michelangelo). So wird deutlich, wie dieses Buch die Jahrtausende überdauert hat; noch heute wird sein Wort gelehrt. Die abschließenden Sequenzen zeigen die Verwendung der Bibel im jüdischen, im katholischen und im evangelischen Gottesdienst. Das "Vaterunser"-Gebet in mehreren Sprachen, kirchlicher Gesang und das Verlesen eines Bibeltextes lassen den Film ausklingen." (Filme für die Gruppenarbeit, H. II, 1963) |