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Details

Stumme Schreie

Titelangaben

TitelStumme Schreie

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1982
Dauer24min
Länge648m
Farbes/w
Format1.33 : 1
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

UraufführungMontag, 19.04.1982, Oberhausen, Kurzfilmtage
Festivalteilnahmen28. Kurzfilmtage Oberhausen, 1982 Friedberger Filmtage – Tage des internationalen religiösen Films, 1982 Trondheim, Norwegen, 1982 Krakow Film Festival, 1983 Internationalen Fernsehfilmfestival Dublin, 1983
AuszeichnungenPreis der Mitarbeiter der 28. Kurzfilmtage Oberhausen, 1982
Preis (professioneller Bereich), Friedberger Filmtage, 1982
Prädikat: Besonders wertvoll
FIPRESCI Preis, 1982

Inhalt

Inhalt"Ein Film über die Wandinschriften des Warschauer Gestapokellers, in dem durch Verhöre und Folterungen der Widerstandswille der polnischen Untergrundbewegungen gebrochen werden sollte.
Hierher kamen während der Okkupationszeit Polens (1939-44) politische Häftlinge des "Pawiak"-Gefängnisses, aber auch willkürlich Von-der-Straße-weg-Verhaftete. Der Weg vieler, die die Folterungen überstanden, führte in eines der Konzentrations- und Vernichtungslager, oder zur sofortigen Hinrichtung im Innenhof des Gestapogebäudes.
Die Inschriften bergen die leisen Hoffnungen der Inhaftierten, nicht völlig vergessen zu werden, zeugen vom ungebrochenen Widerstandswillen und der Angst, die eigene Identität zu verlieren. Sie sprechen von Einsamkeit, Trauer, Verzweiflung... aber auch von der Kraft des Glaubens.
Der Film versucht, der Bitte eines Häftlings nachzukommen, der schrieb: "Bitte macht dies Geschehen der Öffentlichkeit bekannt!", und gedenkt der namenlosen Opfer des Naziregimes - und aller, die wegen ihrer Überzeugung in einem der vielen Gefängnisse der Welt leiden müssen." (Quelle: circe-film.de)

Schlagworte

Fassungen

StandortBundesarchiv-Filmarchiv
MediumVHS
 Ãœber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleFilmportal.de
circe-film.de