Datenbank

Details

Das MĂ€nnerschiff

Titelangaben

TitelDas MĂ€nnerschiff

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1951
Dauer16min
LĂ€nge431m
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

UrauffĂŒhrungSonntag, 01.07.1951, Cuxhaven
Festivalteilnahmen2. Mannheimer Kultur- und Dokumentarfilmwoche, 18. - 23. Mai 1953
AuszeichnungenPrÀdikat: Besonders wertvoll
FSK-FreigabeOhne AltersbeschrÀnkung

Inhalt

Inhalt"Die deutsche Hochseefischerei zwischen Island und Grönland." (Katalog der deutschen Kultur- und Dokumentarfilme 1945-1951, S. 91)
"Dieser Kulturfilm zeigt die Fischfanggebiete des hohen Nordens. Er gibt Einblick in die harte und gefĂ€hrliche Arbeit auf einem Fischdampfer ; das Auslegen und Einholen der Fangnetze, die Verarbeitung der Fische an Bord und ihre Lagerung im KĂŒhlraum. Auch bei schwerer See muss die Arbeit getan Werden. Sind die Brecher aber zu schwer, so muss der Fang eingestellt werden. FĂŒr kurze Zeit haben die Seeleute nun Ruhe. Sie singen dann ihre Lieder und spinnen ein echtes Seemannsgarn. Sobald es das Meer aber wieder zulĂ€sst, geht die harte und gefĂ€hrliche Arbeit weiter und nur wenige von uns wissen von der ganzen Schwere und Gefahr dieses Berufes, der mithilft, die Menschen unserer Erde satt zu machen." (AID-Filmverzeichnis)
"Auf dem Hochsee-Fischdampfer, den unser Film zeigt, arbeiten und leben neben dem KapitĂ€n zwei Steuerleute, ein Funker, zwei Maschinisten, zwei Heizer, der Koch und sein KĂŒchenjunge, zwei Netzmacher und zehn Matrosen. FĂŒr die Zeit einer Fangreise sind sie aufs engste aufeinander angewiesen. Zu ihrem Teil tragen sie dazu bei, daß der Fischmarkt mit guten, frischen Fischen versorgt wird. Im Entstehungsjahr des Films (1953) bestand die deutsche Hochsee-Fischflotte aus rund 200 Fahrzeugen, die wĂ€hrend eines Jahres Fische im Werte von 209 Millionen DM anlandeten. Daraus lĂ€ĂŸt sich die volkswirtschaftliche Bedeutung der Hochseefischerei ablesen. - Der Film freilich "brĂŒstet" sich nicht mit Zahlen: Er zeichnet ein ungeschminktes Lebensbild. dessen HĂ€rte im Kommentar nur zurĂŒckhaltend angedeutet wird: "Seeluft und schwere Arbeit machen hungrig ... Das Hieven der Netze bei WindstĂ€rke sechs bis sieben ist hĂ€rteste Arbeit ... Es ist grobe See. der Fang muss unterbrochen werden. Der Dampfer treibt... Nur fĂŒr kurze Zeit hat die Besatzung Ruhe. Eng ist es an Bord, es gibt wenig Platz fĂŒr persönliche Bequemlichkeit." Der Inhalt des Films ist in drei Abschnitte gegliedert: Das Fangen der Fische mit dem Schleppnetz - Die Verarbeitung des Fangs auf dem Schiff - Ausschnitte aus dem Leben der Besatzung." (Filme fĂŒr die Gruppenarbeit, 1960)
"Hochseefischdampfer auf See. Netz wird eingeholt. Mit der Netzwinde werden die Kurrleinen eingezogen, die Stahlrossen, an denen das Netz geschleppt wird. Das Netz kommt aus dem Wasser: Das Rollgeschirr, dicke Eisenkugeln auf einer Stahltrosse, hebt das Netz ĂŒber kleine Hindernisse auf dem Meeresgrund hinweg. Draußen schwimmt das verengte Ende des Netzes, in dem sich der Fisch fĂ€ngt. Möwen umkreisen das Netz. Die krĂ€ftigen HĂ€nde der Dampferbesatzung greifen in die Maschen des Netzes und holen die schwere Last lĂ€ngsseits. An den Gesichtern der MĂ€nner ist die Anstrengung zu erkennen. Das Netz wird an Bord gehievt. Es ist behangen mit Lappen aus ungegerbten BĂŒffelhĂ€uten, die den vollen Netzsack beim schleifen ĂŒber den Meeresgrund schĂŒtzen. Ein Mann geht unter den vollen Netzsack, um den kunstvoll geschlungenen Knoten mit einem Ruck zu öffnen. 80 - 100 Zentner Fische werden an Deck entleert. Das Netz wird wieder verschlossen. Der wichtigste Knoten ist der Korbleinenknoten, denn er muss die gewaltige Last des Fangergebnisses im Netz aushalten und auch schnell zu öffnen sein. Das Netz wird wieder ausgelegt. - Die Fische werden auf dem Vorschiff von der Besatzung gleich verarbeitet. Jeder einzelne Fisch wird geschlachtet, ausgenommen und gewaschen. Die Fische kommen in Körbe und werden durch Luken in den KĂŒhlraum geschĂŒttet. Hier werden die Fische sogfĂ€ltig in Eis verpackt, ohne gedrĂŒckt zu werden. 100 Tonnen keimfreies Eis nimmt ein Fischdampfer mit auf die Reise. Über Funk erhĂ€lt der Fischdampfer Sturmwarnung und den Wetterbericht. Schwere Brecher schlagen ĂŒber Bord. Das Netz wird bei WindstĂ€rke 6-7 unter hĂ€rtesten Bedingungen eingeholt. Das Deck ist in FĂ€cher aufgeteilt, die senkrechten WĂ€nde halten den Fisch fest, damit der bei schwererer See nicht wieder ĂŒber Bord gespĂŒlt wird. Wieder Verarbeitung der Fische, die Leber wird beim Schlachten gleich in besondere Körbe geworfen. Der Koch bei der Arbeit, Die Mannschaft beim Essen, Seemannsgarn wird gesponnen. Das Netz ist gerissen, es ist auf Grund an Wrackteilen oder Felsenriffen hĂ€ngen geblieben. Ein schwerer Verlust fĂŒr das Schiff, denn ein Netz ist teuer und außerdem ist der Fang weg. Trotz des harten Wetters muss ein neues Netz eingeschlagen werden, eine gefĂ€hrliche Arbeit. Die MĂ€nner können nur mit einer Hand arbeiten, denn die andere muss immer zum festhalten bereit sein. Schließlich muss aber der Fang wegen er groben See unterbrochen werden, der Dampfer bleibt an der Fangstelle. Die Mannschaft hat Ruhezeit. Die Fischdampfer geben zu bestimmten Zeiten ihre Position und Fangergebnisse ĂŒber Funk bekannt. Bei Wetterberuhigung geht die Arbeit weiter, auch in der nacht. Scheinwerfer erhellen den Arbeitskreis. Um Mitternacht ist Wachablösung auf der BrĂŒcke. Die Heizer im Kesselraum an der Arbeit. Ein neuer Tag beginnt." (http://www.filmarchives-online.eu)

Schlagworte

Literatur

Fassungen

StandortBundesarchiv-Filmarchiv
Medium35mm
 Ăœber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 
StandortBundesarchiv-Filmarchiv
Medium16mm
 Ăœber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 
StandortBundesarchiv-Filmarchiv
MediumVHS mit TC
 Ăœber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleKatalog der deutschen Kultur- und Dokumentarfilme 1945-1951
Katalog der deutschen Kultur- und Dokumentarfilme 1945-1952
Mannheim 1953: http://www.iffmh.de/1953/Films
FSK 84. Sitzungsperiode (5.3. bis 9.3.1951)
Filme fĂŒr die Gruppenarbeit, 1960
AID-Filmverzeichnis
Filmportal.de