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Katharina Bullin – Und ich dachte ich wär' die Größte

Titelangaben

TitelKatharina Bullin – Und ich dachte ich wär' die Größte

Allgemeine Angaben

LandDeutschland
Produktionsjahr2005
Dauer79min
FarbeFarbe
Format1.33 : 1
MaterialDigital Video
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

ProduktionMarcus Welsch

Distribution

UraufführungMittwoch, 02.11.2005, Duisburger Filmwoche
ErstausstrahlungDonnerstag, 06.07.2006 auf arte
FestivalteilnahmenDuisburger Filmwoche, 2005 Berlinale: Perspektive deutsches Kino, 2006

Inhalt

Inhalt"Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau gewann Katharina Bullin mit der Volleyball-Nationalmannschaft der DDR eine Silbermedaille. 20 Jahre und 12 Operationen danach kann sie ohne Spezialmatratze nicht mehr schlafen. Sie ist gezwungen, ihr Training weiterzuführen, um ihren Körper zu stützen. Doch was ihr eigentlich den Schlaf raubt, ist die Reise durch ihre eigene Vergangenheit. Bei der Aufarbeitung ihres Falles stößt sie auf erstaunliche Details im DDR-Leistungssport.
Marcus Welsch: „Am Anfang stand das Interesse, den Sturz aus der Elite nüchtern zu beschreiben. Ich wollte keinen Film über die DDR drehen, der mit einem sentimentalen Weichzeichner arbeitet. (…) Erst peu à peu wurde mir klar, wie zynisch der Staatsplan 14.25, die anabole Industrialisierung des Spitzensports, in all seinen Konsequenzen war. Anstelle einer Reportage, die einer journalistischen Anklagelinie folgt, ging es mir darum, in der Form des Porträts die Suchbewegung einer Person zu zeigen, den Kampf um ein Gleichgewicht.“
Ein Film über Testosteron im Frauenkörper und die Lebensgeschichte einer Elitesportlerin, die nicht altern darf."
(Quelle: 56. Internationale Filmfestspiele Berlin: Katalog)

Schlagworte

Quellenangaben

Angaben zur QuelleDuisburger Filmwoche, 2005
Filmportal.de
Berlinale, 2006: Katalog