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Details

Dumnezeu la saxofon, dracu la vioara

Titelangaben

TitelDumnezeu la saxofon, dracu la vioara
AlternativtitelDie Daumendreher

Allgemeine Angaben

LandDeutschland, Rum├Ąnien
Produktionsjahr2004
Dauer43min
FarbeFarbe
Format1.33 : 1
Material16mm
SpracheRum├Ąnisch
UntertitelDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff├╝hrung01.2004, Rotterdam
FestivalteilnahmenRotterdam International Film Festival, 2004 Kurzfilmtage Oberhausen, 2004 Dok.fest M├╝nchen, 2004, Neue Filme aus Bayern Cinema du R├ęel: Internatinal Competition, Paris, 2004 Kasseler Dokumentarfilm- & Videofest, 2004 DOK Leipzig
AuszeichnungenSonderpreis Deutscher Kurzfilm Preis, 2004
Goldene Schl├╝ssel, Kassel Documentary Film & Video Festival, 2004
Best Student Film, Molodist, Kiev,Ukraine, 2004
DAAD Preis, 2004
Mention Henry Langlois, Poitiers, France, 2004

Inhalt

Inhalt"Schlafen, essen, Pillen einnehmen. Und wieder schlafen, wieder essen, wieder Pillen. Dies sind die einzigen Aktivit├Ąten im Leben der ca. 300 Menschen, die im Heim f├╝r neuropsychisch Kranke in Gura Ocnitei, Rum├Ąnien, leben. Die meisten von ihnen leben schon seit ├╝ber zehn Jahren hier, viele wurden aus ├Ąhnlichen Heimen hierher verlegt. Die meisten von ihnen wissen, dass sie hier auch sterben werden.

Geistig und k├Ârperlich Behinderte, schwer psychisch Kranke, Personen mit kleineren psychischen Problemen und Sozialf├Ąlle leben oft zu zw├Âlft in einem Zimmer, manche teilen ein Bett, da das Heim ├╝berf├╝llt ist. Die Heimverwaltung hat f├╝r die Patienten keinerlei Therapie oder Besch├Ąftigung vorgesehen, au├čer der t├Ąglichen Pillenpflicht. Eine Reintegration der Patienten scheint unerw├╝nscht.

Eine geschlossene Gesellschaft hat sich geformt, die parallel zu dem vom Verwaltungsapparat bestimmtem Tagesablauf besteht. Menschen befreunden sich, heiraten, gehen wieder auseinander, waschen sich gegenseitig oder helfen einander beim Essen. Hierarchien, Bosse, Kommerz und Abh├Ąngigkeiten haben sich geformt. Kaffee und Zigaretten sind zur offiziellen W├Ąhrung geworden. Es gibt keinen eigenen, intimen Raum, keinen Raum f├╝r die eigene Zeit. Aber irgendwie kann man auch hier zurecht kommen. Die kollektive Erfahrung der Menschen, diesen Zustand zu ├╝berwinden, zeigt sich in den Liedern, die sie singen - Momente der Flucht in eine andere Welt." [Synopsis HFF M├╝nchen]

Schlagworte

Quellenangaben

Angaben zur QuelleFilmportal
HFF M├╝nchen
Cinema du R├ęel, Paris: Onlinearchiv
Katalog DOK.fest M├╝nchen 2004
imdb.com