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Details

Hengstparade

Titelangaben

TitelHengstparade

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1952
Dauer11min
L├Ąnge301m
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff├╝hrungMontag, 14.04.1952
Festivalteilnahmen2. Mannheimer Kultur- und Dokumentarfilmwoche, 18. - 23. Mai 1953
AuszeichnungenPr├Ądikat: Wertvoll
FSK-FreigabeOhne Altersbeschr├Ąnkung

Inhalt

Inhalt"Pferdezucht im Landgest├╝t Celle." (Katalog der deutschen Kultur- und Dokumentarfilme 1945-1952, S. 117)
"Blick auf die Stadt Celle und das Celler Schlo├č inmitten eines Parkes. Ein Sechserzug mit Staatskarosserie f├Ąhrt durch den Park und l├Ą├čt die Romantik der Zeit der regierenden Welfenherz├Âge wach werden. Ein Hufeisen im Stra├čenpflaster erinnert an die Stichwahl der Turniere des Hofes im 15. Jahrhundert. Die Altstadt von Celle mit ihren sch├Ânen niederdeutschen Fachwerkh├Ąusern und reichverzierten Giebeln. Geschnitztes Bildwerk am Hause eines ehemaligen herzoglichen Finanzbeamten von einem Braunschweiger Bildhauer. Doch Celle ist undenkbar ohne das Landgest├╝t, wo der Hannoveraner (Pferd) seit 1735 seinen Ursprung hat. Pferde werden ausgeritten. Hier ist es im Laufe der Zeit gelungen, ein edles, kr├Ąftiges, treues und arbeitswilliges Pferd zu z├╝chten, das in erster Linie den Bed├╝rfnissen der Landwirtschaft dienen soll. Die Forderungen an Gesundheit, Leistungsf├Ąhigkeit und Gehorsam ergeben eine Auslese von Spitzenhengsten, die sp├Ąter als Deckhengste oder "Besch├Ąler" im Lande Niedersachsen wirken sollen. Die zweieinhalbj├Ąhrigen Juniorhengste kommen zun├Ąchst in die Hengstpr├╝fungsanstalt Westercelle in der Heide. Ritt der Hengste durch die Heidelandschaft, ein geniales und nat├╝rliches Ausbildungsgel├Ąnde f├╝r den Hengst. Unter der geschulten F├╝hrung der Hilfsw├Ąrter lernt er das Springen, die G├Ąngigkeit, Gewandtheit und Sicherheit. Der Ernst eines Pferdelebens beginnt: Der Sattelmeister ├╝berwacht die entscheidende Umstellung des jungen Tieres von der Freiheit der Koppel auf Zucht und Ordnung. Hengste im Geschirr; sie lernen, mit Einsp├Ąnner zu gehen und eine Last zu ziehen. Das Lernpensum vergr├Â├čert sich st├Ąndig und damit auch das K├Ânnen. Vorf├╝hrung der prachtvollen Tiere auf der Hengstparade, wozu die Z├╝chter und alle Freunde des Hannoveraners zu Tausenden nach Celle kommen. Es wird ein Schauspiel geboten, das jedes Jahr stattfindet und das Herz der Pferdeliebhaber h├Âher schlagen l├Ą├čt: In einer gro├čen Hengst-Revue zeigt sich der Hannoveraner mit vollendeten Leistungen in Freiheit, unter dem Sattel und vor dem Wagen.Viererz├╝ge mit Schimmeln und Braunen. Die Einspannung nimmt den Tieren nichts von ihrer Gel├Âstheit und ihrem Schwung. Noch imposanter ist das Bild eines Sechserzuges. Begeisterte Menschen auf den Trib├╝nen. Traberquadrille der Junghengste, die bestechend wirkt. Freiheitsdressuren. Die Hengste folgen den kleinsten Winken und Zeichen der W├Ąrter und beweisen damit, wie sehr das Pferd selbst zu denken vermag. Auch apportieren kann ein Pferd. R├╝ckw├Ąrtsgehen - frei und ohne jede Hilfe. Die Hengstparade ist ein erhebender Augenblick in der Repr├Ąsentation des Landgest├╝ts, ein Volksfest f├╝r Niedersachsen mit dem Pferd im Mittelpunkt. Der Landstallmeister beobachtet besorgt und doch stolz die Vorf├╝hrungen. Zum Schlu├č wird das Prunkst├╝ck der Hengstparade gezeigt: Ein Dreizehnerzug." (Erschlie├čungsprotokoll Bundesarchiv Koblenz) (zit. n. filmarchives-online)

Schlagworte

Quellenangaben

Angaben zur QuelleKatalog der deutschen Kultur- und Dokumentarfilme 1945-1952
Mannheim 1953: http://www.iffmh.de/1953/Films
SPIO-Datenbank, FSK-Nr. 3923
Filmportal.de