Datenbank

Details

JAZZBANDiten – Die Story vom Basin Street Club

Titelangaben

TitelJAZZBANDiten – Die Story vom Basin Street Club
AlternativtitelDie Jazz-Banditen Jazzband-iten

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1959
Dauer88min
Länge2422m
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

TonHans H. Hermann
ProtagonistGerd Steinweg
ProtagonistKlaus-Ulrich Reinke
ProtagonistHeinz Reeh
ProtagonistManfred Kunze
ProtagonistAlfred Kielgas
ProtagonistIngo Frowein
ProtagonistHans Evers
ProtagonistDieter Deimel
ProtagonistAxel Buschmann
ProtagonistFranz Bach
SprecherHorst Stark
ProduzentBodo Ulrich
RegieBodo Ulrich
KameraUlf Deutsch
KameraBodo Ulrich
BuchBodo Ulrich

Beteiligte Firmen

Distribution

UraufführungDienstag, 14.04.1959, Düsseldorf (Wintergarten)
ErstausstrahlungFreitag, 14.06.1963 auf ARD
Festivalteilnahmen8. Mannheimer Kultur- und Dokumentarfilmwoche 25. - 30. Mai 1959 5. Westdeutsche Kurzfilmtage Oberhausen 1959 (Jugendsondertagung)
AuszeichnungenPrädikat: Besonders wertvoll
Deutscher Jugendfilmpreis 1959
PressereaktionenARD (vom WDR), 17.00-18.05 Uhr
FSK-FreigabeFreigegeben ab 12 Jahren

Inhalt

Inhalt"Jugendliche in einem Düsseldorfer Jazz-Club." (Katalog der Kultur- und Dokumentarfilme aus der Bundesrepublik Deutschland 1954-1959, S. 64)
"Vier jazzbegeisterte Jungen hatten sich in den Kopf gesetzt, einen Club zu gründen. Das Problem, einen geeigneten Raum zu finden, war bald gelöst: Johnnys Vater, Bäckermeister, stellte einen Keller in seinem Haus zur Verfügung; keine sehr vornehme Bleibe, aber man konnte endlich einmal für sich allein sein. Mit viel Phantasie und einigem Organisationstalent, einer guten Portion eigener Arbeit und kleinen finanziellen Hilfen konnte die Gruppe ihren Clubraum fertigstellen. Sogar ein Klavier wurde aufgetrieben. Der Gründung der eigenen Jazzband stand nun nichts mehr im Wege. Tagsüber gingen die Jungen - und natürlich auch ihre Mädchen - ihren bürgerlichen Beschäftigungen nach. Johnny arbeitete in der Bäckerei seines Vaters, Ulli und Freddy studierten, Bobo besuchte noch das Gymnasium, Ingo war bei einer Werbefirma angestellt, und Gerd verdiente sein Geld als Zahnarzt. Der Film schildert dann "Jam-Sessions" im eigenen Clubraum, einen nächtlichen Stadtbummel durch die entsprechenden Lokale Düsseldorfs, einen gemeinsamen Camping-Ausflug und abschließend eine fast stilechte "Riverboat Shuffle" auf dem Rhein. Kleine Erlebnisse am Rande vervollständigen das Bild vom Leben dieser jungen Leute." (Filme für die Gruppenarbeit, H. II, 1963)
"Junge Leute zwischen 16 und 21 richten sich als 'Breadhouse Chickens' vom Basin Street Club in einem ehemaligen Kohlenkeller einer Bäckerei in Düsseldorf (Ludenberg Straße) ein, um ungestört Jazzmusik machen zu können. Sie werden in ihrem Klublokal, an ihren Arbeitsstätten und in ihrem alltäglichen Leben beobachtet." (Filmmuseum Düsseldorf)
"Jung sein in Düsseldorf, Ende der 50er Jahre: Johnny arbeitet in der väterlichen Bäckerei, Ulli und Freddy studieren in Köln, Bobo ist noch auf dem Gymnasium, Ingo bei einer Werbeagentur. Sie wollen endlich für sich alleine sein und die Musik machen, die ihnen gefällt. Ein Kohlenkeller ist schnell gefunden und zu einem Club umgebaut. Nun steht der Gründung einer Jazzband nichts mehr im Wege, zumal Gert, der älteste der Freunde, der bereits als Zahnarzt arbeitet, ein ausgezeichneter Trompeter ist. Mit einem Mal kommen auch junge Frauen in den Basin Street Club. Es folgen Jam-Sessions, nächtliche Stadtbummel und gemeinsame Ausflüge – „stets bleiben sie saubere, bescheidene junge Menschen. Das aufzuzeigen ist der Sinn dieses Films.“ (Produktionsmitteilung) Das offizielle Filmdeutschland belohnt diese Haltung mit dem Deutschen Jugendfilmpreis und dem Prädikat „Besonders wertvoll“. – „Der mittellose 28jährige Kulturfilm-Außenseiter Bodo Ulrich borgte sich eine Kamera und sechs kleine Scheinwerfer und verfilmte in siebenmonatiger Drehzeit die Entstehungsgeschichte eines westdeutschen Amateur-Jazzclubs, dessen junge Mitglieder sich ausnahmslos – ungeschminkt – selbst darstellen. Das Resultat ist ein unverkrampfter, lebendig inszenierter, stets glaubwürdiger Jazz- und Jugendfilm, der (trotz geringfügiger technischer Mängel) in Sujet, Photographie und Musik alle aufwendigen deutschen Schlagerfilme deklassiert und sich außerdem als sympathisches Pendant zu den Halbstarken-Stücken erweist.“ (Der Spiegel, 4.11.1959)." (http://www.dhm.de/kino/kdd_jazz.html)

Schlagworte

Literatur

Fassungen

StandortFilmmuseum Düsseldorf
 Ãœber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleWeg zum Nachbarn. Protokoll der V. Westdeutschen Kurzfilmtage Oberhausen 2. bis 8. Februar 1959
Katalog der Kultur- und Dokumentarfilme aus der Bundesrepublik Deutschland 1954-1959
Filme für die Gruppenarbeit, H. II, 1963
besonders wertvoll 1956-1958
ARD Pressedienst 24/63
filmportal.de