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Details

Liebe zum Holz

Titelangaben

TitelLiebe zum Holz

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1959
Dauer12min
LĂ€nge341m
FarbeFarbe
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

AuszeichnungenPrÀdikat: wertvoll
FSK-FreigabeFreigegeben ab 6 Jahren

Inhalt

Inhalt"‘In eines Holzes Duft lebt fernes Land‘ - mit einem Ringelnatz-Zitat beginnt diese filmische Lobeshymne auf das Material Holz. Die Voice Over eines 'modernen Malers', den wir zu Beginn in seinem Atelier arbeiten sehen, fĂŒhrt den Zuschauer durch den Film, wobei die verschiedensten Anwendungsbereiche des Materials vorgestellt werden: Architektur, Möbel, GebrauchsgegenstĂ€nde, Musikinstrumente usw. Es wird gezeigt, wie BĂ€ume gefĂ€llt werden und wie das Holz in Fabriken weiterverarbeitet wird. Eine Grafik verdeutlicht dabei: 'So unermesslich groß ist unser Holzvorrat!' Das Holz wird zum 'Freund des Menschen' erhoben, zu dem man, im Gegensatz zu anderen Materialien, eine 'persönliche Beziehung' aufbauen kann. Am Ende des Films hat der Maler davon selbst seine Frau Brigitte ĂŒberzeugen können." (Filmmuseum DĂŒsseldorf)
"In einer lebendigen Rahmenhandlung kommt zum Ausdruck, warum das Holz ein so liebenswerter Rohstoff und der Freund des Menschen ist. Der Blick dieses Films geht bis in die FrĂŒhgeschichte, aber auch bis ins Innere der Mikrostruktur und betrachtet Festigkeitswerte, Eigenschaften des WĂ€rmeschutzes, akustische VorzĂŒge des Holzes. Die vom 'technischen Jahrhundert' geschaffenen, hochentwickelten Holzbearbeitungsmaschinen und der Prozess der Formung in modernsten Fabriken werden in Wechselwirkung gezeigt zu den Anregungen, die das Holz der Technik und dem Lebensstil der Menschen gibt." (Rationalisierungs-Gemeinschaft "Bauwesen" im RKW (Hg.): Arbeitskatalog Nr. 2 zur Baufilmdokumentation 1961, Nr. 2 /A 38)
„Holz gehört so sehr zu den SelbstverstĂ€ndlichkeiten des tĂ€glichen Lebens, dass es kaum noch Beachtung findet. Holz wieder nĂ€her ins Blickfeld zu rĂŒcken, ist das Anliegen dieses Filmes. Ein unermesslicher Holzvorrat besteht in der Welt. 40% der LandflĂ€che sind mit WĂ€ldern bedeckt, Die HĂ€lfte davon ist erschlossen und nur ein Bruchteil wird genutzt. Der Film lobt die KrĂ€fte und physikalischen Eigenschaften, die im Werkstoff Holz schlummern. In weit gespannten Konstruktionen behauptet sich das Holz auch im Zeitalter der Technik. In den Fabriken, die Hölzer aus aller Welt verarbeiten, ist heute mit den modernen Maschinen jede Formgebung möglich. Die wertvollen Eigenschaften des Werkstoffes Holz bewirken die wohlklingenden Töne der Holzinstrumente. Geheimnisvolle AnziehungskrĂ€fte und eine anheimelnde WĂ€rme gehen vom Holz aus. Es scheint zu leben. Das wird sichtbar beim Betrachten der komplizierten Feinstruktur der Holzfasern. Und doch ist es ein Material wie jedes andere. Erst im Prozess der Formung entsteht die persönliche Beziehung wie es im Hausbau, bei MöbelstĂŒcken und KunstgegenstĂ€nden zum Ausdruck kommt. Holz ist Freund und lebenslĂ€nglicher Begleiter des Menschen.“ (AID-Filmdienst)

Schlagworte

Fassungen

StandortFilmmuseum DĂŒsseldorf
Medium35mm
 Ăœber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleRationalisierungs-Gemeinschaft "Bauwesen" im RKW (Hg.): Arbeitskatalog Nr. 2 zur Baufilmdokumentation 1961
Land- und hauswirtschaftlicher Auswertungs- und Informationsdienst (Hg.): Filme. Dias. Ausgabe 1975. Bonn 1975
AID-Filmverzeichnis
Filmportal.de