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Details

Material

Titelangaben

TitelMaterial

Allgemeine Angaben

LandDeutschland
Produktionsjahr2009
Dauer166min
Farbes/w und Farbe
Material35mm

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

UrauffĂŒhrung12.02.2009, Berlinale
FestivalteilnahmenVisions du RĂ©el, Nyon, 2009 Berlinale: Internationales Forum des Jungen Films, 2009
AuszeichnungenGroßer Preis des internationalenen Festivals fĂŒr Dokumentarfilm Marseille, 2009

Inhalt

InhaltThomas Heise zeigt die Zeit von 1989 bis in die frĂŒhen 90er aus einer radikal persönlichen Perspektive. / Der chronologische Ablauf der Ereignisse interessiert ihn nicht; Heise entwirft mit Aufnahmen von Theaterproben, Massendemonstrationen und Diskussionen vielmehr ein faszinierendes Zeitbild . Der Zuschauer befindet sich beispielsweise im Theater, wĂ€hrend Fritz Marquard "Germania Tod in Berlin" von Heiner MĂŒller inszeniert. Man sieht die RĂ€umung besetzter HĂ€user in der Mainzer Straße, Demonstration auf dem Alexanderplatz im November 1989, eine Einwohnerversammlung in Hessenwinkel oder eine Sitzung der neu gewĂ€hlten Volkskammer, den Angriff von Jugendlichen aus der autonomen Szene auf die VorfĂŒhrung eines Films, bis hin zu Bildern vom Abriss des Palastes der Republik. (HDF Datenbank)

"Es beginnt mit dem Lachen der Kinder. "Material" besteht aus solchen Bildern der letzten zwanzig Jahre. Ein Teil davon sind Bilder, die ich selbst gedreht habe: 1988, wĂ€hrend Fritz Marquardts Inszenierung von Heiner MĂŒllers "Germania Tod in Berlin". Interessiert hat mich die Wirklichkeit, das Dazwischen, die Auseinandersetzungen zwischen BĂŒhnenbildner und Regisseur vor dem Modell um das VerhĂ€ltnis zwischen Zuschauer und BĂŒhne, zwischen oben und unten. Interessiert hat mich die QuĂ€lerei und die Ernsthaftigkeit.
Dann demonstrierten eine Million Menschen in Berlin auf dem Alexanderplatz. Ich hatte mich mit einem Transparent ans Rednerpult gebunden und gedreht. Die Gesichter des Volks. Wenig spĂ€ter im Dezember standen eines Nachts erst WĂ€rter dann Gefangene, zu Sprechern gewĂ€hlte Langstrafer der Strafvollzugseinrichtung Brandenburg vor der Kamera und jeder sagte, was ihm jetzt wichtig zu sagen war. Dann, in der neugewĂ€hlten Volkskammer, erklĂ€rten sich in den letzten Tagen der DDR Abgeordnete als Mitarbeiter des MfS bis die Öffentlichkeit ausgeschlossen wurde.
Bilder von den spĂ€ten achtziger Jahren in der DDR bis in die unmittelbare Gegenwart des Jahres 2008 in Deutschland. Das, was ĂŒbrig geblieben ist, belagert meinen Kopf. Darin setzen sich all diese Bilder immer wieder neu zu etwas anderem zusammen, als zu dem, fĂŒr das sie ursprĂŒnglich gedacht waren. Sie bleiben in Bewegung. Sie werden Geschichte."
Quelle laut Filmportal: 59. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Quellenangaben

Angaben zur QuelleHDF Datenbank
Filmportal.de
Cinefest 2014