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Details

Null Sonne no point

Titelangaben

TitelNull Sonne no point
AlternativtitelThe Art Ensemble of Chicago and Hartmut Geerken

Allgemeine Angaben

LandDeutschland
Produktionsjahr1997
Dauer35min
FarbeFarbe
MaterialBeta SP
SpracheDeutsch, Französisch
UntertitelEnglisch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

FestivalteilnahmenVisions du RĂ©el, Nyon, 1997
PressereaktionenThis film is the magnificent chronicle of the preparation for a concert by the Chicago Art Ensemble. Shot by Werner Penzel and Nicolas Humbert, it invites us into the studio, into the very heart of the music. (artfilm.ch)

Inhalt

Inhalt"Dieser Film von Werner Penzel und Nicolas Humbert ist eine wunderschöne Chronik der Vorbereitung zu einem Konzert des Chicago Art Ensemble. Er fĂŒhrt uns mitten ins Herz der Musik im Aufnahmestudio. WĂ€hrend der magischen Zeit der Proben verstanden es die Filmemacher, sowohl die Augenblicke reiner Gnade wie auch die Momente der Langeweile und der Leere festzuhalten. Es ist ihnen gelungen, in den Gesten, den Gesich- tern und den HeiterkeitsausbrĂŒchen der einander zuhörenden und improvisierenden Musiker die AtmosphĂ€re und den Geist einzufangen, welche dieser kreativen Phase eigen sind. Mit grosser NĂŒchternheit, einem feinen und erfinderischen Schnitt, einer bemerkenswert subtilen KamerafĂŒhrung scheint null sonne no point sich mit der Musik verschmelzen, in ihr aufgehen zu wollen. Der Rhythmus der ÜbergĂ€nge, der Schnitte, der Schwarz- oder Weiss-Ausblendungen lenken die Aufmerksam- keit aufs Wesentliche und machen den Ton geradezu sichtbar. Die engen Einstellungen erhalten eine hohe Spannung aufrecht und zeigen durch ihren Minimalismus Spiele von Formen und Licht, die wie visuelle Parallelen zur Musik wirken. Der Schnitt in nicht-lineare Fragmente gibt der ErzĂ€hlung den Aufbau einer Partitur. In ein Sprachrohr skandierte poetische Texte sowie ein kurzes Interview lassen uns auch begreifen, wie untrennbar die spirituelle Dimension zu diesem Ensemble gehört. null sonne no point ist weit mehr als ein Bericht, es ist der Versuch, aus einem Film eine Komposition zu machen. Auf freie, unkonven- tionelle Art spielen die Filmemacher mit ihrem Sujet und zeigen auf, dass die Musik ĂŒber ihre klangliche Dimension hinaus auch eine Lebensform ist." (lb, Visions du RĂ©el)

Quellenangaben

Angaben zur QuelleVisions du RĂ©el: Onlinearchiv
artfilm.ch