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Details

Edles Holz – edler Klang

Titelangaben

TitelEdles Holz – edler Klang

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1958
Dauer11min
Länge300m
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

AuszeichnungenPrädikat: Wertvoll
FSK-FreigabeFreigegeben ab 6 Jahren

Inhalt

Inhalt"Die Herstellung von Holzblasinstrumenten." (Katalog der Kultur- und Dokumentarfilme aus der Bundesrepublik Deutschland 1954-1959, S. 63)
"Kulturfilm über Holzblasinstrumente und deren Fertigung unter Mitwirkung eines sudetendeutschen Instrumentenmachers und der Städtischen Musikschule München. Ein Bläserquintett spielt: Die Holzblasinstrumente sind unentbehrliche Mitglieder der grossen Orchesterfamilie. Das Grenadillholz, ein exotisches, fast schwarzes Edelholz, der Härte und guten Klangfarbe besonders geschätzt, liefert das Rohmaterial für den Bau von Flöten, Oboen und Klarinetten. Aus einem grossen Stamm werden die einzelnen Instrumententeile zunächst in Blöcken herausgeschnitten. Der Bau von Klarinetten wird beobachtet: Rohr und Schallbecher erhalten auf der Drehbank ihre erste rohe Form. Damit das Holz auch innen gründlich austrocknen kann, werden alle Klarinettenteile geöffnet und wandern dann für 5-10 Jahre in Trockenräume, denn abgelagertes Holz ist die Voraussetzung für den späteren guten Klang des Instrumentes. Die Reinheit der Töne hängt auch von der genauen Innenbohrung des Rohres ab, es wird auf die richtige Weite gebracht. Auch äußerlich erhält die Klarinette nun ihre endgültige Form, sorgfältig werden alle Teile auf Fasson gedreht und mit Zapfen versehen, damit sie später zusammengesteckt werden können. Die einzelnen Teile gehen, ehe sie zusammengefügt werden, noch durch die Hand des Schleifers, der ihnen mit Glaspapier und Bimsstein den letzten Schliff gibt. Dann werden die Teile in ein Ölbad getaucht, damit wird das Holz vor Feuchtigkeit geschützt, die mit dem Atem des Musikers in das Instrument gelangt. Metallringe werden eingelegt, die sollen das Aufspalten einzelner Teile beim Zusammenstecken verhindern. Tonlöcher und Löcher zum Befestigen der Klappen werden von einem Modellstück millimetergenau auf das Klarinettenrohr übertragen. Die Tonlöcher verschiedenen Durchmessers und die kleineren Löcher müssen für den komplizierten Mechanismus gebohrt werden. Dieser wird zwischen kleinen Pfeilern, den sogenannten Säulen, befestigt. Neusilber ist das Material für alle Klappenteile, ihre Herstellung ist reinste Präzesionsarbeit. Die Entstehung der einzelnen Teile wird beobachtet, das Einpassen der Klappen wird gezeigt. Dann werden die Klappen in der Schleiferei auf Hochglanz poliert. Damit die Klappendeckel gut schliessen erhalten sie Lederpolster, und damit die Aufschlagstellen geräuschlos sind werden sie mit Kork belegt. Eine letzte Kontrolle der Innenmensur, dann wird die Klarinette entgültig zusammengesteckt. Das Mundstück muss auf den 100. Millimeter genau sein, denn es verleiht dem Instrument die eigentliche Klangfarbe. Die Arbeit wird gezeigt, dann wird die Klarinette auf den Kammerton eingestellt mit Hilfe eines Harmoniums oder elektrischer Prüfgeräte. Wenn die Töne nicht stimmen werden sie gleich korrigiert. Die neue Klarinette wird gespielt.Vorführung verschiedener Holzblasinstrumente. Holzbläser." (Erschließungsprotokoll Bundesarchiv Koblenz, zit. n. filmarchives online)

Schlagworte

Fassungen

StandortBundesarchiv-Filmarchiv
Medium35mm
 Ăśber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 
StandortBundesarchiv-Filmarchiv
MediumDVD mit TC
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Quellenangaben

Angaben zur QuelleBundesanstalt fĂĽr Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung: Verzeichnis Berufs-, wirtschafts- und betriebskundlicher Filme. Juli 1964
Katalog der Kultur- und Dokumentarfilme aus der Bundesrepublik Deutschland 1954-1959
Filmsichtung
Filmportal.de