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Annette Messager - K├Ânigin der Nacht

Titelangaben

TitelAnnette Messager - K├Ânigin der Nacht

Allgemeine Angaben

LandDeutschland
Produktionsjahr2001
Dauer52min
FarbeFarbe?
MaterialVideo

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

ErstausstrahlungFreitag, 26.01.2001 auf WDR
FestivalteilnahmenInternational Festival of Films on Art in Montreal, 2001
AuszeichnungenPreis f├╝r den besten K├╝nstler-Essay, International Festival of Films on Art in Montreal, 2001

Inhalt

InhaltFilm ├╝ber die K├╝nstlerin Annette Messager, deren Werke heute in allen wichtigen Museen der Welt zu finden sind. Der Film zeigt die vielen Gesichter und begleitet die K├╝nstlerin durch die Facetten ihrer Arbeit. (Monika Grassl)
"1974, zehn Jahre vor Rosemarie Trockel und ihren ÔÇ×StrickbildernÔÇť, benutzte die franz├Âsische K├╝nstlerin Annette Messager weibliche Handarbeit als k├╝nstlerisches Medium. ÔÇ×ProverbesÔÇť (Sprichw├Ârter) nannte sie eine Reihe gestickter Binsenweisheiten, in denen sie s├╝ffisant Vorurteile gegen├╝ber Frauen abwandelte. Sp├Ąter bemalte sie m├Ąnnliche Geschlechtsteile von Freunden und Bekannten, sammelte fotografierte K├Ârperfragmente, schrieb sich selbst ein fiktives Tagebuch. Sie betrieb feministische Kunst, spielerisch und ohne jede Militanz. Ihre Werke befinden sich inzwischen in allen wichtigen Museen der Welt. Immer wieder vermischt Annette Messager die eigene Biographie mit der k├╝nstlerischen Fiktion. Ihre Kunst sichert die Spuren der Wirklichkeit und tr├Ągt sie ins Museum. Mal tritt sie als ÔÇ×Annette Messager, die SammlerinÔÇť auf, oder als ÔÇ×TrickserinÔÇť, ÔÇ×KlatschbaseÔÇť oder ÔÇ×VerliebteÔÇť. Jede dieser Rollen entspricht einem Kapitel ihres Gesamtwerks, aber auch einer Seite ihres Wesens. Der Film von Heinz Peter Schwerfel stellt sie als Frau mit vielen Gesichtern vor und begleitet sie durch die Facetten ihres Werks. Annette Messager hatte gro├če Retrospektiven in Paris, Los Angeles und New York, und ist heute an vielen internationalen Ausstellungen beteiligt, etwa Biennale von Lyon oder Documenta 11. 2005 gewann ihr Pavillon den Golden L├Âwen bei der Biennale von Venedig."
(http://kuenstlerfilm.ifa.de)

Schlagworte

Quellenangaben

Angaben zur QuelleWDR Gesch├Ąftsbericht, 2001
http://kuenstlerfilm.ifa.de