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Details

Pagen in der Traumfabrik

Titelangaben

TitelPagen in der Traumfabrik
Untergeordneter TitelSchwarze Komparsen im deutschen Spielfilm

Allgemeine Angaben

LandDeutschland
Produktionsjahr2002
Dauer43min
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff├╝hrung2002
Erstausstrahlung2002
FestivalteilnahmenWorldMediaFestival, Hamburg, 2003
AuszeichnungenPrix Europa IRIS: Sonderpreis Multikulturelles Fernsehprogramm des Jahres 2002
Intermedia-Globe Silber, Sparte Historische Dokumentation, WorldMediaFestival, Hamburg, 2003
United Nations Special Award, 2003

Inhalt

InhaltBis 1942 entstanden rund 100 deutsche Kolonial- und Propagandafilme, deren Geschichte in Afrika spielt. Sie wurden in Deutschland gedreht, und auch die mitspielenden Schwarzen lebten in Deutschland. / Der Film zeigt anhand zahlreicher Spielfilmausschnitte, von Ernst Lubitschs "Austernprinzessin" bis zu Josef von Bakys "M├╝nchhausen", welche Klischeerollen den Schwarzen jeweils zugedacht waren, vom unterw├╝rfigen Diener bis zum primitiven "Wilden". / Au├čerdem zeigt er die Lebensbedingungen der Menschen, die damit Geld verdienen mussten. Vier Zeitzeugen, die schon als Kinder als Komparsen beim Film arbeiteten, erz├Ąhlen von Alltagseindr├╝cken in der Weimarer Zeit und im Dritten Reich, von Dem├╝tigungen, Verboten und Bedrohungen - und sie machen klar, dass ihre Rollen beim Spielfilm Teil des allgegenw├Ąrtigen Rassismus waren. Schlie├člich erinnern sie auch an die noch unbekannte Zahl von schwarzen Komparsen, die in Konzentrationslagern ermordet wurden. (HDF Datenbank)

Schlagworte

Fassungen

StandortHaus des Dokumentarfilms
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Quellenangaben

Angaben zur QuelleHDF Datenbank
WDR Gesch├Ąftsbericht 2002, 2003