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Details

Der Bildhauer Gerhard Marcks

Titelangaben

TitelDer Bildhauer Gerhard Marcks

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1960
Dauer12min
L├Ąnge335m
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

AuszeichnungenKulturfilmpr├Ąmie 1961
FSK-FreigabeFreigegeben ab 6 Jahren

Inhalt

Inhalt"Der K├╝nstler erl├Ąutert in seinem Atelier die k├╝nstlerische und menschliche Entwicklung. Dabei werden die wichtigsten Werke gezeigt." (FWU: Filme, Bildreihen, Tontr├Ąger 1967/68, S. 134)
"In diesem Schwarzwei├čfilm demonstriert und kommentiert der Bildhauer Gerhard Marcks die Bedeutung der Plastik in seinem Werk. Er bekennt sich zu einer christlich-humanen Kunstauffassung." (http://www.ism-info.de/ism-info.html?qdb=ism&a=e1756a70432d555b)
"Der Film f├╝hrt uns zun├Ąchst in Garten und Heim des K├╝nstlers, die bereits auf den Menschen Gerhard Marcks schlie├čen lassen. Sie entsprechen nicht den Klischee-Vorstellungen vom "K├╝nstler-Heim". Marcks erz├Ąhlt dann, von einer einf├╝hlsamen Kamera nachdr├╝cklich unterst├╝tzt, von seiner Arbeit: Tiere seien die ersten Modelle gewesen und die liebsten geblieben. Besonders die schleichende Katze l├Ąsst erkennen, wie Gerhard Marcks auch unbedeutende Motive mit g├╝tigem Humor zu beleben versteht, wie er auch die Seele der Tiere zu erkennen und wiederzugeben imstande ist. In der folgenden Sequenz blickt der heute ├╝ber 70j├Ąhrige auf sein Lebenswerk zur├╝ck, von dem ein gro├čer Teil der Intoleranz und dem Unverst├Ąndnis nationalsozialistischer Kunst-Funktion├Ąre zum Opfer fiel. Marcks spricht ├╝ber diesen harten Verlust heute mit einer Gelassenheit, die seine menschliche Gr├Â├če und tiefe Gl├Ąubigkeit an das Gute deutlich macht. Gerhard Marcks schafft aus einer geistigen Haltung heraus, die ihn in allen Werken auszeichnet. weil sie nicht gewollt-intellektuell ist. Besonders klar wird dies bei den Entw├╝rfen zur "Orpheus"-Plastik und auch dem Ohlsdorfer Mahnmal, das wegen seiner angeblichen Trostlosigkeit heftig umstritten ist. Marcks sagt dazu, da├č ihm Trostspendung angesichts der dort ruhenden 80000 Opfer, die zum Teil mit dem Greifer gesammelt wurden, frivol erschiene. Nach weiteren Plastiken, zu denen wir auch einzelne Skizzen sehen, wird der K├╝nstler bei der Arbeit an einem Holzschnitt gezeigt, dessen Eigengesetzlichkeiten und Probleme er erl├Ąutert. Wesentlich f├╝r den K├╝nstler ist seine Einstellung zur Abstraktion, die seiner Ansicht nach aus der "Entt├Ąuschung des einfachen Seins" entstand. F├╝r ihn ist die Welt der Gegenst├Ąnde immer neu, und er fragt: "Warum nicht das Leben lieben,wie es ist!?" (Filme f├╝r die Gruppenarbeit, H. II, 1963)

Schlagworte

Literatur

Fassungen

StandortDeutsches Filminstitut ÔÇô DIF
Medium35mm
 ├ťber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 
StandortBundesarchiv-Filmarchiv
Medium16mm
 ├ťber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleFWU: Filme, Bildreihen, Tontr├Ąger 1967/68
Filme f├╝r die Gruppenarbeit, H. II, 1963
Filmportal.de