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Details

Variationen ├╝ber ein Filmthema

Titelangaben

TitelVariationen ├╝ber ein Filmthema

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1956
Dauer17min
L├Ąnge472m
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

AuszeichnungenPr├Ądikat: Wertvoll
FSK-FreigabeOhne Altersbeschr├Ąnkung

Inhalt

Inhalt"Die elementaren Gestaltungsmittel des Films." (Katalog der Kultur- und Dokumentarfilme aus der Bundesrepublik Deutschland 1954-1959, S. 75)
"Die Einleitung macht mit ersten Grundbegriffen der filmischen Sprache bekannt: Der Film spricht durch das bewegte Bild, w├Ąhrend im Theater das Wort die f├╝hrende Rolle inne hat. Alles was unsere Augen sehen, vermag auch das Objektiv der Kamera zu erfassen. Die Entfernung des Objektivs vom Objekt bestimmt drei Grund-"Einstellungen": Totale, Naheinstellung und Gro├čaufnahme: (Dieser Teil fehlt der Kurzfassung!) Nun folgt die Darstellung des "Themas": Ein Junge steigt eine Treppe hinauf; er ist unsicher, hat ein schlechtes Gewissen, weil er Geld geflunden und nicht abgeliefert hat. Ein Mann kommt aus einer Wohnungst├╝r und geht an dem Jungen vorbei die Treppe hinunter. Diese Geschichte wird jetzt vierfach variiert, ohne ihren Inhalt zu ver├Ąndern: 1. Was anfangs von nur einem Beobachtungspunkt gesehen wurde. wird nun in wechselnde Einstellungen zerlegt: Die Treppe wird aus verschiedenen Blickrichtungen erfa├čt; den Jungen sehen wir nicht mehr direkt, sondern durch die Streben des Treppengel├Ąnders. Die Gegen├╝berstellung der Gro├čaufnahmen von Junge und Geldb├Ârse deckt den Zusammenhang auf. Aus der Naheinstellung des Mannes erwartet man eine Handlung. 2. Dann bewegt sich die Kamera nicht sprunghaft von Einstellung zu Einstellung, sondern f├Ąhrt mit dem Jungen, verfolgt ihn im Schwenk und bewegt sich kontinuierlich auf den Mann zu. so dass eine dramatische "Begegnung" f├╝hlbar wird. 3. Durch geschickte Anwendung der Beleuchtung bekommt das Treppenhaus ein unheimliches Aussehen. Das Gesicht des Mannes erh├Ąlt durch das Spiel von Licht und Schatten einen bedrohlichen Charakter. 4. Schlie├člich erleben wir die Szene mit Ton: Ger├Ąusche und Musik verdichten den Eindruck noch mehr; wir sehen und h├Âren die Geschichte in ihrer endg├╝ltigen, filmisch durchgefeilten Gestalt." (Filme f├╝r die Gruppenarbeit, 1960)

Schlagworte

Literatur

Quellenangaben

Angaben zur QuelleKatalog der Kultur- und Dokumentarfilme aus der Bundesrepublik Deutschland 1954-1959
FWU: Filme, Lichtbildreihen, Tontr├Ąger, M├Ąrz 1956
FWU: Filme, Bildreihen, Tontr├Ąger 1967/68
Filme f├╝r die Gruppenarbeit, 1960
Filmportal.de