Lehrfilm über die Rekonstruktion von Stasiakten
Titelangaben
| Titel | Lehrfilm über die Rekonstruktion von Stasiakten |
Allgemeine Angaben
| Land | Deutschland | Produktionsjahr | 2001 |
| Dauer | 12min |
| Länge | 124m |
| Farbe | s/w |
| Format | 1.37 : 1 (4:3) |
| Material | 16mm |
| Sprache | Deutsch |
Beteiligte Personen
| Ton | Christian Hennecke |
| Montage | Anke Limprecht |
| Produzent | Anke Limprecht |
| Regie | Anke Limprecht |
| Kamera | Kai von Westermann |
| Buch | Anke Limprecht |
Beteiligte Firmen
| Produktion | Kunsthochschule für Medien |
Distribution
| Uraufführung | Montag, 04.06.2001 |
| Festivalteilnahmen | Kurzfilmfestival Hamburg, 2001 Sehsüchte, Studentenfilmfestival, Potsdam, 2001 32. Int. Kurzfilmfestival, Tampere 2002 Barceloa 2002 DOK.fest München 2003, Docs in Europe Int. Dokumentar- und Kurzfilmfestival, Bilbao, 2011 8. Regensburger Kurzfilmwoche |
| Auszeichnungen | Prädikat: Besonders wertvoll Wiesbaden, 2001 Deutscher Nachwuchsfilmpreis 2001, Sehsüchte, Studentenfilmfestival, Potsdam, 2001 Best Documentary, 32. Int. Kurzfilmfestival, Tampere 2002 Best Documentary, Barceloa 2002 Max-Bresele-Gedächtnispreis, Regensburger Kurzfilmwoche Gold Mkeldi, Int. Dokumentar- und Kurzfilmfestival, Bilbao, 2011 |
| Pressereaktionen | „Hinter einem extrem trocken-didaktischen Titel verbirgt sich ein konsequent gestalteter und äußerst humorvoller Film über deutsch-deutsche Geschichte, Vergangenheitsbewältigung, Bürokratie und, man höre und staune, über Frauen und Männer. Worte sind überflüssig, es zählen nur die Bilder!" – Jurybegründung „Deutscher Nachwuchsfilmpreis“, „Sehsüchte“ Babelsberg |
Inhalt
| Inhalt | "Ein Dokumentarfilm über die tägliche Arbeit von zwei Mitarbeitern der „Projektgruppe Rekonstruktion" (Teil der Gauckbehörde), die sackweise die von Hand zerrissenen Stasiunterlagen zusammenpuzzeln und zusammenkleben." [Kunsthochschule für Medien Köln] "Im November 1989, nach dem Fall der Mauer, versuchten Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit in einer groß angelegten Vernichtungsaktion, so viele Unterlagen wie möglich zu zerstören. Zum Teil wurden diese Unterlagen von Hand zerrissen, in Säcke verstaut und zwischengelagert. / Über 17000 Säcke fanden Bürgerrechtler bei der Besetzung der Stasi-Zentrale in Berlin im Januar 1990. Der Bestand wurde gesichert und 1995 wurde begonnen, einen ersten Teil des zerrissenen Schriftguts zu sichten, zu sortieren und zusammenzufügen. Die rekonstruierten Einzelblätter stehen für die Akteneinsicht betroffener Bürger und für die wissenschaftliche Forschung zur Verfügung. Bei der Gauck-Behörde gehen täglich 400 Anträge auf Einsicht in Stasi-Akten ein. / Der Dokumentarfilm begleitet zwei Mitarbeiter der "Projektgruppe Rekonstruktion" (Teil der Gauck-Behörde), die sackweise die von Hand zerrissenen Stasi-Unterlagen zu neuen Akten zusammenpuzzeln und zusammenkleben." [HDF Datenbank] |
Schlagworte
Fassungen
| Standort | Filmuniversität Babelsberg |
| Über Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv. | |
| Standort | Haus des Dokumentarfilms |
| Über Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv. | |
Quellenangaben
| Angaben zur Quelle | http://www.khm.de/pm/projekte/projekt/paview/1285/ filmportal.de HFF Potsdam Hochschulbibliothek HDF Datenbank Katalog DOK.fest München 2003 |