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Details

Buddhismus in Ceylon

Titelangaben

TitelBuddhismus in Ceylon

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1963
Dauer21min
LĂ€nge232m
FarbeFarbe
Format1.37 : 1 (4:3)
Material16mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Inhalt

Inhalt"Buddha, das heißt "der Erleuchtete", ist der Titel des indischen Religionsstifters, der rund 500 Jahre vor Christus in Benares die Erleuchtung erfuhr, dass an der wahren Erkenntnis alles gelegen sei. Ein SchĂ¶ĂŸling des Baumes, unter dem Buddha die Erleuchtung zuteil wurde, gelĂ€ngte vor ĂŒber 2000 Jahren von Indien nach Ceylon, wo heute diese Religion in ihrer reinsten Form erhalten ist. Überall steht der "Bodhi"-Baum in Verehrung und mahnt an das Vorbild dieses Mannes. Geburt, Erleuchtung und Hinscheiden Buddhas werden im "Lichterfest" gefeiert: Lampions, FeuerrĂ€der, Tanz und Trommeln verbinden das glĂ€ubige Volk. Aber trotz dieser Pracht ist der Buddhismus eine herbe Religion. Man weiß, dass alle Blumen verwelken und alle Lichter verlöschen werden, ehe dem Menschen eine Wiedergeburt aufgegeben ist. In sinnreicher Weise steht neben dem Sarge, um den trauernde Menschen versammelt sind, ein WassergefĂ€ĂŸ, das im Überlaufen deon Strom des Leobens weitergibt an ein weiteres und ein weiteres GefĂ€ĂŸ ... "Der Mensch bestimmt sein Schicksal selbst", sagte Buddha. Aber diese verpflichtende Lehre wird nicht immer beachtet. So nehmen die Menschen ihre Zuflucht zu Amuletten, Wahrsagern oder gar Hindu-Göttern. Aus vorbuddhistischer Zeit haben sich noch beschwörende TĂ€nze erhalten, die bei Krankheit Schutz vor dem Teufel gewĂ€hren sollen. Das Ziel des Buddhisten ist die Überwindung allen Begehrens. In fĂŒnf Sittenregeln sind die freien EntschlĂŒsse zusammengefasst, denen sich der GlĂ€ubige unterwerfen soll: die Enthaltsamkeit vor dem Töten, dem Stehlen, dem LĂŒgen, der Verzicht auf Rauschmittel und die Abwendung von Unzucht und Ehebruch. Wer sich dem höheren Weg zuwenden will, tritt in den Mönchsorden ein. Nach strenger Vorbereitung zieht der Novize in feierlicher Prozession ins Kloster ein. Von nun an wird er nur noch sein gelbes Gewand besitzen, ein Rasiermesser zum Scheren des Kopfhaares, ein Tuch zum Filtern des Wassers und ein GefĂ€ĂŸ fĂŒr die Almosenspeise. In Selbstzucht und Meditation begibt er sich auf den "achtfachen Pfad", der ihm den Weg ins Nirwana weisen soll." (Arbeitsmittel fĂŒr die Gruppenarbeit, H. III, 1965)
"Neben Bildern aus dem leben von Ceylon (Straßenszenen in Colombo, Reisbaulandschaft, Fischerei)werden die kultischen Erscheinungen der buddhistischen Religion vorgestellt." (FWU: Filme, Bildreihen, TontrĂ€ger 1967/68, S. 133)
"Der Film geht aus von Erscheinungen buddhistischen Lebens im Alltag und zeigt die Verehrung des Bodhi-Baumes, die Bedeutung der Blumenopfer, Lichterfest und Totentanz. 'VerfÀlschungen' der reinen Lehre Buddhas werden beispielhaft belegt: Amulette, Wahrsagerei, Anleihen bei." (http://dbbm.fwu.de/db-bm/record.phtml?idnr=FWU-03200642&listnr=0&PHPSESSID=df6b5f43a5685b45339b44f14a46effd&resultnr=13&config=std)

Schlagworte

Literatur

Quellenangaben

Angaben zur QuelleArbeitsmittel fĂŒr die Gruppenarbeit, H. III, 1965
FWU: Filme, Bildreihen, TontrÀger 1967/68
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