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Details

Chinesische Notizen

Titelangaben

TitelChinesische Notizen
AlternativtitelChinese Notes

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1965
Dauer46min
L├Ąnge500m
Farbes/w
Material16mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Inhalt

Inhalt"Der Autor Dr. Lorenz Stucki ging als Sonderkorrespondent der "Neuen Z├╝richer Zeitung" nach China, wo er einen Reisebericht drehte. Der Film zeigt Aufnahmen vom Stahlwerk in Wuhan (Stahlschmelze). Wie zu sehen ist, ist das Werk unfertig, es kann nicht voll produzieren. Der Grund ist die Ausweisung der russischen Ingenieure 1960, die das Werk aufzubauen halfen. Der Reisebericht zeigt die antisowjetische Propaganda, die ├╝berall in China zu finden ist. In der Folge werden Bilder von der Mauer mit Ausfl├╝glern gezeigt, ebenso Gr├Ąber aus der Ming-Dynastie. Nach dem B├╝rgerkrieg von 1911-1949 wird das Land wiederaufgebaut.
Szenen aus der chinesischen Oper, der Ausbildungsst├Ątte der Peking-Oper, sind zu sehen. Junge Menschen erhalten dort die ideologische und k├╝nstlerische Ausbildung, die Symbolik der Bewegungssprache wird erl├Ąutert. Es werden neue Propagandast├╝cke statt alter, klassischer Werke gezeigt. Es folgen Aufnahmen aus der Akademie f├╝r bildende Kunst in Peking, mit dem Schwerpunkt auf Volkskunst (Bilder, Skulpturen. Stickerei, Mao- Kitsch). Der Film verdeutlicht auch, dass China in weiten Gebieten noch unterentwickelt ist (Erbe vorkommunistischer Zeit). Im Kontrast dazu sind Bilder aus der relativ wohlhabenden Gro├čstadt Schanghai zu sehen. Die Landwirtschaft hingegen ist noch relativ unterentwickelt. Immer wieder bleiben Neubauten wegen Materialmangels im Rohbaustadium. Der technische Fortschritt hingegen geht schnell, z.B. Radios sind jedoch fast unbezahlbar. Es herrscht kein Hunger mehr in China, obwohl private Bauern effektiver arbeiten als Volkskommunen, in denen der Boden dem Dorf geh├Ârt und der Gewinn geteilt wird. Offensichtlich wird auch, dass Funktion├Ąre gemeinhin besser leben als Bauern.
Die Kamera filmt Tschou-en-lai beim Empfang zum 1. Mai (Sieg des wahren Kommunismus) und zeigt Bilder von Volksfesten. Die kommunistische Schulung beginnt im Kindergarten, Lehrer und Sch├╝ler leben zusammen, isoliert von Familie. Die Tageb├╝cher des Soldaten und Volkshelden Lai-Feng sind Pflichtlekt├╝re. Schlie├člich ist eine Porzellanfabrik in Ziam zu sehen, in der Lenin und Mao-Kitschfiguren sowie Bilder hergestellt werden. Den Schluss des Films bilden Aufnahmen des Empfangs f├╝r Jemens Staatschef auf dem Flughafen Peking, flankiert von organisierten Jubelkolonnen." (filmarchives online)

Schlagworte

Fassungen

StandortDeutsches Filminstitut ÔÇô DIF
Medium16mm
 ├ťber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleFilmportal.de
filmarchives online