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Details

Bilder aus der Sowjetunion

Titelangaben

TitelBilder aus der Sowjetunion
AlternativtitelPictures from the Soviet Union
Untergeordneter TitelDer verplante Mensch

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1966
Dauer52min
Länge569m
Farbes/w
Material16mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Inhalt

Inhalt"Der Film ist eine Zusammenstellung aus dem Material einer dreiteiligen Fernsehserie, die über landwirtschaftliche und industrielle Planwirtschaft, das Schulsystem, die Jugenderziehung, die Freizeitgestaltung und Wohnverhältnisse der Sowjetbürger berichtet. Die Aufnahmen entstanden während einer dreimonatigen Reise des Filmemachers im Jahre 1964 in die Sowjetunion.
Zuerst berichtet der Film aus Sibirien. Im Gebiet um den Baikalsee sieht man moderne Bauernhöfe und Wohnhäuser. Die Einheimischen verfügen über einen eigenen Obst- und Gemüseanbau. Insgesamt produziert die UdSSR fast soviel landwirtschaftliche Erzeugnisse wie die USA, der Verdienst der in der Landwirtschaft tätigen Bevölkerung ist jedoch geringer als in den westlichen Ländern. Die Kamera wirft einen Blick in eine Traktorenfabrik, in der schlechte Ausrüstung die Produktion lähmt. Viele der fertigen Traktoren funktionieren nicht einwandfrei. Zahlreiche Modelle kommen wegen Überproduktion auf Halde.
In Moskau werden Bilder des Kaufhauses „Gum“ gezeigt, das sich durch hohe Preise und endlose Menschenschlangen auszeichnet. Der Kommentar berichtet, dass seit der Revolution 50 mal mehr Schulen als vorher existieren und die Ausbildung der Jugend ständig verbessert wird. Eltern bekommen an ihrem Arbeitsplatz Probleme, wenn ihr Kinder in der Schule schlecht abschneiden. Früh schon beginnt die Erziehung der Kinder zum verantwortungsbewussten Sowjetbürger durch paramilitärischen Drill in Schulen und Kindergärten. Weiter erfährt der Zuschauer, dass der Wohnraum in der UdSSR pro Kopf 5,5 qm² beträgt. Theaterkarten und Bücher sind im Vergleich zu den westlichen Ländern sehr billig, die beliebteste Beschäftigung in Arbeitspausen ist lesen.
Die Sozialversorgung ist nicht ideal: Rente wird nur nach 25-jähriger Beschäftigung ausbezahlt, Krankengeld erst nach 12 Jahren Berufstätigkeit. Angestellte, die schlecht arbeiten werden in Fabriken namentlich am schwarzen Brett aufgeführt, Ehen dürfen nur nach Rücksprache mit Vorgesetzen und Kollegen geschlossen werden. Gut ist die medizinische Versorgung im Land, auf 100 Einwohner kommen 20 Ärzte. Am Schluss des Films werden Bilder von Yalta gezeigt. Hier erholen sich wohlhabende und einflussreiche Parteigenossen, Bars und Restaurants zeichnen sich zur westliches Flair aus, es existiert ein eigener Badestrand für die Gäste." (filmarchives online)

Schlagworte

Fassungen

StandortDeutsches Filminstitut – DIF
Medium16mm
 Ăśber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur Quellefilmarchives online
filmportal.de