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"Wir sind alle Menschenfresser" - Georg Stefan Troller und seine Personenbeschreibungen

Titelangaben

Titel"Wir sind alle Menschenfresser" - Georg Stefan Troller und seine Personenbeschreibungen

Allgemeine Angaben

LandDeutschland
Produktionsjahr1998
Dauer240min

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff├╝hrungFreitag, 10.04.1998

Inhalt

Inhalt"Den querschnittsgel├Ąhmten Kr├╝ppel fragt er, wie es mit den Frauen steht und den versoffenen Dichter l├Ą├čt er seine Wehmut vortragen. Er verfolgt Bullenreiter auf ihrer Suche nach dem Gl├╝ck und M├Ârder bei dem ├╝berraschenden Versuch, ein bi├čchen Ungl├╝ck zu verhindern. Die Rede ist von Georg Stefan Troller, einem der gro├čen Dokumentaristen, die das deutsche Fernsehen hervorgebracht hat. Stets war und ist der inzwischen 77j├Ąhrige auf der Spur von Menschen, die versuchen, sich selbst zu finden, die zwischen Politik, pers├Ânlichen Obsessionen und schlichten Zuf├Ąllen ihren Weg suchen. Doch wer ist Troller selbst? Er, der von sich sagt, er sehe ├╝berall aus wie ein Ausl├Ąnder. ├ľsterreicher aus j├╝discher Familie, amerikanischer Pa├č, wohnhaft in Paris, f├╝hlt sich dem deutschen Kulturraum zugerh├Ârig. Fast zwanghaft, so gibt er zu, portr├Ątiere er Menschen, um von denen zu lernen, wie man es schaffen kann, mit Verletzungen und Dem├╝tigungen fertig zu werden. ├ängste und Verletzungen hat er auf seinem eigenen Lebensweg erfahren m├╝ssen, auf der Flucht vor dem Holocaust, als das ├ťberleben f├╝r ihn zum Lotteriespiel wurde, durch den Verlust seiner Identit├Ąt durch das aufgezwungene Exil. Filmemachen, so gesteht er in einem freim├╝tigen Interview, sei f├╝r ihn wie eine Therapie gegen Kontaktscheu und gegen das Gef├╝hl, das eigene Leben sei nichts wert. Herausgekommen sind aus dieser "Selbsttherapie" aufw├╝hlende und handwerklich virtuos gemachte Dokumentarfilme, von denen jeder f├╝r ihn wie eine kleine Liebesaff├Ąre gewesen sei. Sie zeigen, wie Troller immer seinen subjektiven Zugang zu den Menschen vor der Kamera gesucht hat, wie er mit Humor einen Blick hinter die Oberfl├Ąche riskiert, auf das Absurde und das Grunds├Ątzliche. / Im Interview spricht der Filmemacher Bodo Witzke mit Georg Stefan Troller ├╝ber pers├Ânliche Besessenheit, ├╝ber das Medium Fernsehen und zeigt Ausschnitte aus sieben herausragenden Personenbeschreibungen, seiner legend├Ąren Portr├Ątreihe im ZDF." [ZDF, PR-Text]

Schlagworte

Fassungen

StandortFilmuniversit├Ąt Babelsberg
MediumVHS
 ├ťber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 
StandortHaus des Dokumentarfilms
 ├ťber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleHDF
HFF Potsdam Hochschulbibliothek
Webseite des Regisseurs (bodo-witzke.de)
imdb.com