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Details

Die Entdeckung der Radioaktivität

Titelangaben

TitelDie Entdeckung der Radioaktivität

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1961
Dauer16min
Länge427m
FarbeFarbe
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

AuszeichnungenPrädikat: Wertvoll

Inhalt

Inhalt"Röntgenstrahlen, radioaktive Strahlung, Halbwertzeit, Radium und Polonium – Nachweis der radioaktiven Strahlungsarten durch Rutherford." (FWU: Filme, Bildreihen, Tonträger 1967/68, S. 139)
"Die historisch wichtigsten Stationen bei der Entdeckung der radioaktiven Strahlung werden in diesem Film gezeigt. Mit den originalgetreuen Versuchsanordnungen werden die einzelnen Experimente nachgestellt." (http://www.ism-info.de)
"Im Jahre 1895 beobachtete Professor Wilhelm Conrad Röntgen bei Versuchen an Kathodenstrahl-Röhren das Fluoreszieren von Kristallen, die im Bereich der Strahlung lagen. Bei der sorgfältigen Überprüfung seiner Entdeckung stellte sich die Neuartigkeit der Strahlen heraus, die heute seinen Namen tragen. Von dieser Entdeckung erfuhr der Franzose Henry Becquerel, der die Erscheinung fluoreszierender Kristalle untersuchte. Er stellte fest, dass Uran-Mineralien gleiche Wirkungen hervorriefen, wie sie Röntgen an Kathodenstrahlen beobachtet hatte. Also mussten die Strahlen von den Uran-Verbindungen ausgehen! Diese Einsicht führte das Ehepaar Curie in Paris zu systematischen Untersuchungen vieler Stoffe, unter denen die Uran-Pechblende durch besonders kräftige Strahlung auffiel. Pierre und Marie Curie analysierten in mühevoller Arbeit dieses Mineral und entdeckten dabei zwei neue Elemente: Polonium und Radium. Der Kanadier Ernest Rutherford setzte die Reihe der Forschungen fort: Bei Versuchen im elektrischen Feld zeigte sich, dass die Strahlungen nicht einheitlich waren; so kam dieser Forscher den Teilen des Atomkerns auf die Spur, die die Ansicht vom Atom als "Unteilbarem" widerlegten. Bei der Ausschleuderung atomarer Teilchen ändern sich die Stoffe. Es entstehen "Zerfallsreihen" mit Gliedern verschiedenen Atomgewichts und verschiedener Stellung im periodischen System der Elemente. Wichtigstes Charakteristikum der radioaktiven Stoffe ist ihre "Halbwertszeit", die Zeit, in der sich ihre Strahlkraft und ihre Masse auf den halben Wert reduzieren." (Filme für die Gruppenarbeit, H. II, 1963)

Schlagworte

Literatur

Quellenangaben

Angaben zur QuelleFWU: Filme, Bildreihen, Tonträger 1967/68
Filme fĂĽr die Gruppenarbeit, H. II, 1963
FBW 268. Sitzung
Filmportal.de