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Eine Frau hat uns etwas zu sagen – Die Bildhauerin Ursula Förster

Titelangaben

TitelEine Frau hat uns etwas zu sagen – Die Bildhauerin Ursula Förster
AlternativtitelEine Frau hat uns etwas zu sagen. Ursula Förster Schaffende Hände

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1962
Dauer10min
Länge263m
Farbes/w
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

AuszeichnungenPrädikat: Wertvoll
FSK-FreigabeFreigegeben ab 6 Jahren

Inhalt

Inhalt"Die Künstlerin auf einem Platz, für den sie eine Plastik schaffen soll. Sie selbst sagt: "Bei einem Entwurf für eine Plastik interessiert mich, was den Raum, in dem sie stehen soll, begrenzt und welche Konturen ihn bestimmen. Wenn es ein Platz im Freien ist, lasse ich meine Figuren in wechselseitige Beziehung zur Umgebung treten ...". Sie macht eine erste Skizze am Ort selbst. In ihrem Atelier der Plastikentwurf aus Gips: Zwei Menschen, die einen Drachen steigen lassen. Das Gipsmodell in seiner endgültigen Größe, nach dem später die Gruppe in Bronze gegossen werden soll. Ursula Förster bearbeitet das Gipsmodell, Werkzeuge für den harten Gips sind Beil und Meißel, die raue Oberfläche wird mit Küchenreiben bearbeitet. Um weiteren Gips auftragen zu können werden die Figuren angefeuchtet, dann haftet der Gips auf der trockenen Oberfläche besser. Auftragen von Gips mit einem Spachtel. Sie arbeitet bei klassischer Musik. Die Künstlerin am Zeichentisch. Sie breitet Zeichenskizzen aus, und sagt dazu: "... Das Zeichen bedeutet für mich ein Spiel mit den Linien und ein Konzipieren neuer Ideen. Sie können einen Eigenwert erreichen, aber nie werden sie als verbindliche Vorlage für eine Plastik gelten. Es bestehen grundlegende Unterschiede zwischen Zeichnung als Fläche und der Plastik als Raum, dass ein Nachbilden der auf dem Papier festgehaltenen Idee in der raumbildenden Plastik zu einem Fiasko führen würde..." Die zeichnende Hand. - Ursula Förster am Modelliertisch: ein Drahtgerüst wird mit in Gips getränkten Stoffstreifen umkleidet, damit der Gips haften bleibt. Plastiken der Künstlerin. "... In meiner Plastik möchte ich den Zeitablauf einer Bewegung einfangen, der von allen Seiten der Figur abzulesen ist". Plastiken: 'Der Hammerwerfer', 'Auf der Schaukel', Kopf von Ernst Reuter. Gruppenplastiken. Reliefe."...Das Relief versuchte ich von der Fläche zu lösen, ohne ihr bindendes Element zu verlieren ...". Überlebensgroße Plastik in Berlin Spandau, Reliefe in Schulen. Die anfangs skizzierte und im Modell gezeigte Plastik "Das Drachensteigen" wird aufgestellt. (Quelle: Erschließungsprotokoll Bundesarchiv Koblenz)" (filmarchives onlline)

Schlagworte

Fassungen

StandortBundesarchiv-Filmarchiv
Medium35mm
 Über Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 
StandortBundesarchiv-Filmarchiv
MediumVHS mit TC
 Über Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleSPIO-Datenbank, FSK-Nr. 27541
Döge: Kulturfilm als Aufgabe
filmarchives online
Filmportal.de