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Details

Namibia

Titelangaben

TitelNamibia
AlternativtitelThe first attempt cannot be 100%, but the second can be successful

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1973
Dauer35min
Farbes/w
Format1.33 : 1
Material16mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff├╝hrungNovember 1974, Leipzig

Inhalt

Inhalt"Filmdokumentation ├╝ber den Generalstreik in Namibia." (http://www.fmp-online.de/helma_schleif_biodt.htm)
"Der Kampf der Bev├Âlkerung des s├╝dafrikanischen Landes Namibia gegen Ausbeutung und Unterdr├╝ckung durch das Apartheidregime und f├╝r nationale Unabh├Ąngigkeit und das Recht auf Selbstbestimmung. ÔÇô Im Dezember 1971 streikten zum ersten Mal in der Geschichte Namibias mehr als 20.000 afrikanische Arbeiter gegen unmenschliche Lebens- und Arbeitsbedingungen, gegen Ausbeutung und Unterdr├╝ckung durch das s├╝dafrikanische Apartheidregime. Ausgehend von den Bedingungen, die zum Streik f├╝hrten, versucht der Film die soziale, politische und wirtschaftliche Situation der mehrheitlich schwarzafrikanischen Bev├Âlkerung im Kontext ihrer historischen Entwicklung
darzustellen. Die Versch├Ąrfung des Rassenkonfliktes in Namibia auf der Ebene politischer und milit├Ąrischer Auseinandersetzungen ist durch den Streik der Industriearbeiter offensichtlich geworden. Der Streik ist Indikator des politischen Bewusstseins derjenigen, die unter den Bedingungen kolonialer und neokolonialer Ausbeutung und Unterdr├╝ckung f├╝r nationale Unabh├Ąngigkeit und das Recht auf Selbstbestimmung, als Aufhebung der Herrschaft von Menschen ├╝ber Menschen, k├Ąmpfen. Der Film zeigt, wie sich Widerstand organisiert, ├╝ber Streiks und den bewaffneten Kampf im Norden des Landes, unter F├╝hrung der nationalen Befreiungsbewegung SWAPO. "Der Film wurde im Oktober/November 1972 im Lande selbst gedreht. Aufgrund der gro├čen Schwierigkeiten, unter denen der Film entstand, entspricht die technische Qualit├Ąt nicht dem ├╝blichen TV-Standard. Zensur- und Polizeibestimmungen verhindern in S├╝dafrika und Namibia die freie Filmarbeit. Einschr├Ąnkungen in der Bewegungsfreiheit, in der Kontaktaufnahme mit Afrikanern, Polizei├╝berwachung und -bespitzelung sind f├╝r Wei├če nur die sichtbarsten und unmittelbarsten Erfahrungen von Apartheid. Jeder unserer afrikanischen Freunde, die mit uns zusammengearbeitet haben, sei es als Interviewpartner oder als Ratgeber, riskierte Repressionen und Gef├Ąngnisstrafen. Wir zeigen deshalb in unserem Film nicht die Gesichter der von uns Interviewten." (Filmkollektiv Frankfurt)." (UNIDOC. Film f├╝r den Fortschritt. Verleihkatalog 1980, S. 365 f)

Schlagworte

Quellenangaben

Angaben zur QuelleFilmportal.de
Cinefest 2014