| Inhalt | "Fragezeichenfilm: er schildert in drei lose miteinander verbundenen Teilen die Gestaltungsmöglichkeiten von Tanz und Geselligkeit." (FWU: Filme, Bildreihen, Tonträger 1967/68, S. 145)
"Zuerst besuchen wir einen geschmacklos dekorierten Wirtshaussaal, in dem ungeordneter Trubel herrscht. Hier ist zwar "jeden Samstag Tanz"; aber der Raum ist viel zu klein, als dass man seine persönliche Tanzform durchsetzen könnte. Die Musik spielt so gut und so laut sie kann. Es gibt junge Männer, die keine Partnerin gefunden haben. Vielleicht können sie nicht recht tanzen, wie Paul Weber, der am Tisch zurückbleibt, solange die "festen" Paare auf der Tanzfläche sind. Aber schließlich fasst
er sich auch ein Herz und hat sogar Erfolg. Im Jazz-Keller dominiert die anspruchsvolle Musik über den Tanzstil. Die jungen Leute, die diesen Club unterhalten, hören lieber, als dass sie tanzen wollen. So kommt auch Fred, der ein Mädchen engagiert, nicht ins Gespräch. Und als ein Twist angeht, muß er aufgeben, weil er daran keinen Spaß hat. Für die meisten aber ist diese Musik zündend. So entsteht plötzlich eine Gemeinsamkeit in diesem Raum, von dem man zuerst glauben wollte, dass er nur "Individualisten" beherbergt. Schließlich wird ein kleiner Kreis vorgestellt, der in einem Nebenraum eines Cafés zusammengekommen ist. Ein Plattenspieler ist da, und die jungen Menschen haben ihre eigenen Platten mitgebracht. Hier herrscht nicht nur genügend Platz, sondern auch ein netter Umgangston. Zwar sind die Gespräche nicht gescheiter als in den anderen Tanzräumen; aber man nimmt doch aufeinander Rücksicht und kann die Situation selbst beeinflussen. Ein junger Mann hat die Rolle des "Tanzmeisters" übernommen, als ein "Gesellschaftstanz in geselliger Form" getanzt werden soll. Ein Paar hat allerdings am Partnerwechsel keinen Spaß: Hannes und Juliane werden sich verloben." (Arbeitsmittel für die Gruppenarbeit, H. III, 1965) |