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Die letzte Reise. Muslime nach dem Tod

Titelangaben

TitelDie letzte Reise. Muslime nach dem Tod

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1999
Dauer10min

Beteiligte Personen

Inhalt

Inhalt"Wenn in N├╝rnberg eine Maschine der Turkish Airlines abhebt, befindet sich des ├Âfteren auch ein Sarg im Rumpf. 1997 registrierte das T├╝rkische Konsulat f├╝r Nord-Bayern rund 170 Sterbef├Ąlle t├╝rkischer Staatsb├╝rger. Fast alle wurden nach dem Tod in die T├╝rkei ├╝berf├╝hrt. Es war ihr Wunsch, nach islamischem Ritus in der Heimat bestattet zu werden.
Das islamische Gr├Ąberfeld auf dem N├╝rnberger S├╝dfriedhof wurde 1989 auf Anregung des Ausl├Ąnderbeirats geschaffen. Mit ihm wollte man den ├╝ber 30.000 in N├╝rnberg lebenden Muslimen, darunter auch vielen deutschen, eigene Bestattungsm├Âglichkeiten geben.
Inzwischen sind fast 60 Gr├Ąber belegt. Doch es waren zun├Ąchst bosnische Kriegsfl├╝chtlinge, die hier ihre letzte Ruhe fanden. Zur Zeit werden auch in F├╝rth und Erlangen islamische Gr├Ąberfelder eingerichtet. Obwohl die Friedhofsverwaltungen sich bem├╝hen, den muslimischen Bestattungsriten entgegenzukommen, bleiben sie doch ein ungeliebtes Provisorium. " (DGB Bildungswerk: migration-online.de)

Schlagworte

Fassungen

StandortDGB Bildungswerk
MediumVHS
 ├ťber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleMedienwissenschaft/Hamburg: Berichte und Papiere 109/2010: Migration
DGB Bildungswerk: migration-online.de