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Details

Osdorf

Titelangaben

TitelOsdorf

Allgemeine Angaben

LandDeutschland
Produktionsjahr2007
Dauer80min
FarbeFarbe
MaterialDigiBeta

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Urauff├╝hrungSamstag, 17.02.2007, Berlin
FestivalteilnahmenBerlinale: Perspektive Deutsches Kino, 2007

Inhalt

Inhalt"Die Hochhaussiedlung Osdorfer Born im Westen Hamburgs gilt als sozialer Brennpunkt mit gro├čer Arbeitslosigkeit, hoher Kriminalit├Ątsrate, hohem Ausl├Ąnderanteil. Wer hier wohnt, dem bleibt oft kaum mehr als der Stolz auf die Ghetto-Identit├Ąt, die ein Gro├čteil der Jugendlichen verbindet. Spezifisch f├╝r das Leben der Jungs im Ghetto einer deutschen Gro├čstadt ist das Gef├╝hl, gesellschaftlich ausgegrenzt zu sein und kaum Chancen zu haben. Dieses Gef├╝hl kompensieren sie mit Lokalpatriotismus, Machogehabe und Kriminalit├Ąt. OSDORF ist ein dokumentarisches Portr├Ąt jugendlicher Migranten eines deutschen Gro├čstadtghettos.
Maja Classen: "Der Einfluss der Medien auf die Identit├Ątsbildung der Jugendlichen ist allgegenw├Ąrtig. Die Jungs reproduzieren US-Rap, imitieren Styles, Posen, sexistische und gewaltverherrlichende Inhalte. Sie sammeln stolz ihre Fotos, Handyfilme und Zeitungsausschnitte als Troph├Ąen ihrer Ghettogangster-Identit├Ąt. Dennoch ist es uns gelungen, die H├╝rde zwischen Team und Protagonisten aufzubrechen und Vertrauen herzustellen. Es bleibt nicht bei dem Angebergehabe. Als die Jungs merken, dass wir uns wirklich f├╝r sie interessieren, gibt es Momente, in denen sie Schw├Ąche zeigen, weich werden, zweifeln. Sie gestehen, dass sie eigentlich von einem anderen Leben tr├Ąumen. Alican sagt es so: ,Ich habe fr├╝her Schei├če gebaut, um meinen Namen hoch zu machen. So was wollte ich hinkriegen und so was in der Art habe ich auch hingekriegt. Viele Leute haben sehr viel Respekt vor mir.'" (berlinale.de)

Schlagworte

Quellenangaben

Angaben zur Quelleberlinale.de
filmportal.de
Medienwissenschaft/Hamburg: Berichte und Papiere 109/2010: Migration