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Details

Stadt im Wandel

Titelangaben

TitelStadt im Wandel
Untergeordneter TitelBochum ├╝berwindet die Bergbaukrise

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1961
Dauer40min
Farbes/w
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Erstausstrahlung23.1.1961, ARD, 20.20.-21.00.

Inhalt

Inhalt"Der Kohle und dem Stahl verdanken die meisten St├Ądte im Ruhrgebiet ihren rapiden Aufstieg in den letzten 100 Jahren. Auch heute noch ist ihr Schicksal im Guten wie im Schlechten aufs engste mit den Zechen und Eisenh├╝tten verkn├╝pft. Die Bergbaukrise - von der man heute angesichts der allgemeinen Hochkonjunktur kaum noch spricht - hat deshalb viele Ruhrgemeinden betroffen und beunruhigt. Am h├Ąrtesten sind die Auswirkungen der Bergbaukrise bisher in Bochum zu sp├╝ren gewesen: vier Zechen sind schon oder werden bald stillgelegt. Ober 10.000 Bochumer Bergleute haben in den beiden letzten Jahren dem Bergbau den Ru├╝cken gekehrt. Die meisten von ihnen freiwillig. Die Hochkonjunktur machte ihnen den Berufswechsel leicht. Doch so leicht der Einzelne seine Konsequenzen aus der Entwicklung im Bergbau ziehen konnte, so schwer war das f├╝r die Ruhrgro├čstadt Bochum mit ihren 365.000 Einwohnern. Die Schlie├čung der Zechen beschneidet die Steuereinnahmen - und das wiederum h├Ątte f├╝r die Zukunft bedeutet: weniger neue Wohnungen, weniger neue Stra├čen, Schulen, Spielpl├Ątze, Gr├╝nanlagen. Das aber h├Ątte zum allm├Ąhlichen Stillstand in der Entwicklung der Stadt f├╝hren m├╝ssen. So blieb nichts anderes u├╝brig, als die bisher fast ausschlie├člich von der Kohle und vom Stahl lebende Stadt auf eine neue und breitere wirtschaftliche Basis zu stellen. Bochums Werben hat Erfolg gehabt. Neue Industrien, neue Unternehmen siedeln sich in der bislang krisenbedrohten Ruhrgro├čstadt an. Diesen Proze├č - den ├╝ber kurz oder lang alle Ruhrst├Ądte durchmachen m├╝ssen - h├Ąlt der Dokumentarbericht "Stadt im Wandel" im Bilde fest." (Deutsches Fernsehen: ARD-Pressedienst, Nr. 4/1961)

Schlagworte

Quellenangaben

Angaben zur QuelleDeutsches Fernsehen: ARD-Pressedienst