Gefahr im Blut – Der Rhesus-Faktor
Titelangaben
| Titel | Gefahr im Blut – Der Rhesus-Faktor |
| Teil von aus der Reihe/Serie | Gesundheitsmagazin Praxis |
Allgemeine Angaben
| Land | BRD | Produktionsjahr | 1965 |
| Dauer | 30min |
| Farbe | s/w |
| Sprache | Deutsch |
Beteiligte Personen
| Redaktion | Hans Mohl |
| Montage | Dorit Bolle-Deiseroth |
| Regie | Marlene Linke |
| Kamera | Hans Gregor |
| Kamera | Roderich Nolting (als Trick) |
| Buch | Marlene Linke |
Beteiligte Firmen
| Produktion | Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) |
Distribution
| Erstausstrahlung | 2.8.1965, ZDF (20.15.-21.00) |
| Auszeichnungen | Adolf-Grimme-Preis 1965: Preis der Jury "Ehrende Anerkennung" an das ZDF + "Preis der Pressejury: "Ehrende Anerkennung" an Hans Mohl und Marlene Linke |
| Pressereaktionen | "Eine ehrende Anerkennung wird Viktor Schamoni für hervorragende künstlerische Kameraführung für "Gefahr im Blut - Der Rhesus-Faktor" (Zweites Deutsches Fernsehen) ausgesprochen. Eine Besondere Anerkennungen sprach die Pressejury Hans Mohl (Redakteur) und Marlene Linke (Buch und Regie) für "Gefahr im Blut - Der Rhesus-Faktor" (ZDF) aus. Dem Redakteur der verdienstvollen Sendereihe "Gesundheitsmagazin Praxis", Hans Mohl, sowie der Autorin und Regisseurin der Folge "Gefahr im Blut", Marlene Linke, ist eine Dokumentation von hohem Informationswert zu danken, die auf anschauliche und einprägsame Weise den einzelnen und die Gesellschaft auf Versäumnisse in der Gesundheitsfürsorge und auf Gefahren aufmerksam macht, die aus Unkenntnis entstehen." (Grimme-Preis) |
Inhalt
| Inhalt | "Die Blutgruppe kann zum Schicksal werden. Vor etwa 25 Jahren entdeckte man im Blutserum des Menschen eine neue Eigenschaft der Blutkörperchen, den Rhesusfaktor. Wenig später wußte man, daß dieser Rhesusfaktor jährlich Ursache für Tod und geistige Schäden vieler tausend Kinder ist. Seit Jahren ist bekannt, daß die meisten dieser Kinder hätten gerettet werden können. Aber trotz möglicher Gegenmaßnahmen sterben auch heute in der Bundesrepublik noch sehr viele Kinder infolge der Unverträglichkeit verschiedener Blutgruppen, oder sie erleiden geistige und körperliche Schäden. Die Gründe hierfür sind verschieden. Viele Eltern sind über die drohende Gefahr nicht aufgeklärt oder unternehmen nichts, sie abzuwenden. Andererseits wird das Problem aber auch von vielen Ärzten unterschätzt. Die Einführung ausreichender Vorsorgeuntersuchungen scheitert seit Jahren an der Zuständigkeitsfrage zwischen Bund, Ländern und Krankenkassen. Dieser Film klärt über die Zusammenhänge der Unverträglichkeit einzelner Blutgruppen auf und nimmt zu folgenden Fragen Stellung: Welche vorbeugenden Maßnahmen sind möglich? Wie kann man dieser Gefahr entgegentreten? Inwieweit kann die Medizin Hilfe bringen?" (ZDF Presseinformation) |
Schlagworte
Quellenangaben
| Angaben zur Quelle | ZDF Presseinformation Indformationen ZDF-Archiv |