| Biografie | Herbert Brödl, geboren 1949 in St. Pölten, Ă–sterreich, besuchte von 1968 bis 1969 das Max-Reinhardt-Seminar und studierte von 1969 bis 1973 Philosophie an der Universiät Wien. 1971 und 1972 drehte er seine ersten Filme fĂĽr den ORF. 1974 zog er nach Hamburg und schrieb DrehbĂĽcher, die von Peter Lilienthal, Rainer Boldt und Volker Vogeler verfilmt wurden. BĂĽcher von ihm erschienen im S. Fischer Verlag und im Suhrkamp Verlag. Ab 1976 realisierte er als Autor und Regisseur Filme in Peru, Italien, SĂĽdafrika, Vanuatu, Benin, Simbabwe, SĂŁo TomĂ© e PrĂncipe und immer wieder in Brasilien, wo acht seiner Filme entstanden.
Herbert Brödls Filmschaffen ist grenzgängerisch zwischen den Genres, dokumentarisch und fiktional mit Laien und Schauspielern inszeniert, zwischen Gefundenem und Erfundenem, Fakt und Fantasie. 1982 gründete er in Hamburg die Filmproduktion Baumhaus Film Brödl, mit der er bis 2002 seine Filme herstellte. Von 1993 bis 2007 arbeitete er an einem Äquator-Zyklus, der sechs Filme vereint, deren Schauplätze und Geschichten in äquatorialen Regionen angesiedelt sind.
(Quelle: filmportal.de) |