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Autobiografischer Dokumentarfilm

Allgemeines

KategorieSubgenre
SynonymeAutodocumentary
BeschreibungIm autobiografischen Dokumentarfilm wird das Leben des Filmemachers zum Thema des Films. In den meisten Fällen wird aktuell gedrehtes Material mit Interviews von Weggefährten und Archivmaterial kombiniert. Lebensstationen und -erinnerungen werden in eine zumeist chronologische Abfolge gebracht und historisch verordnet. Der autobiografische Dokumentarfilm ist im Gegensatz zum Amateurfilm oder Home Video von professionellen FilmemacherInnen gemacht. In nicht geringfügigem Maße zeigt gerade der Essayfilm eine Nähe zum autobiografischen Dokumentarfilm (z.B.. Une histoire de vent (R.: Joris Ivens, F 1988), JLG/JLG. Autoportrait de décembre (R.: Jean-Luc Godard, F, CH 1995). Der autobiografische Dokumentarfilm muss dabei nicht zwingend die Lebensgeschichte des Filmemachers vollständig oder faktual korrekt vermitteln; er kann ebenso biografische Wendepunkte, Selbstrevisionen oder im Extremfall auch Autofiktionen mit der Realperson der Filmemachers als Realitätsanker beinhalten. Im letzteren Fall überschneidet sich die Kategorie mit den Formen semidokumentarischer Filmproduktion.

Filmografie

VerweisKassel, 9. 12. 67, 11.54h (Adolf Winkelmann, BRD 1968)
VerweisEmigration (Nino Jacusso, BRD/Schweiz 1979)
VerweisJonas und der aufrechte Gang (Angelika Kettelhack, BRD 1982)
VerweisLove stinks (Birgit Hein/Wilhelm Hein, BRD 1982)
VerweisWolfsgrub (Nicolas Humbert, BRD 1986)
VerweisIdentity-Kid … für meine Väter (Ed Cantu, BRD/USA 1988)
VerweisDie Spur des Vaters (Christoph Boekel, BRD 1989)
VerweisVerriegelte Zeit (Sibylle Schönemann, Deutschland 1990)
VerweisLichte Nächte – Nuits claires (Claudia von Alemann, Deutschland 1990)
VerweisMein Vater, der Gastarbeiter (Yüksel Yavuz, Deutschland 1995)
VerweisMy Brothers the Gypsies (Kiril Teshovski, Deutschland/Kanada /Bulgarien 1995)
VerweisBaby I will Make You Sweat (Birgit Hein, Deutschland 1995)
VerweisWeggehen und Wiederkommen (Sabine Barth, Deutschland 1996)
VerweisAmor Fati. Liebe zum Schicksal (Sophie Kotanyi, Deutschland/Belgien/Ungarn 1996)
VerweisEgoli: Ein Heimatfilm aus Südafrika (Jens Meurer, Deutschland 1996)
Verweisnovember, 1-30 (Jan Peters, Deutschland 1998)
VerweisDezember, 1–31 (Jan Peters, Deutschland, 1999)
VerweisHand aufs Herz (Oliver Schwabe, Deutschland 1999)
VerweisIch bin 33 (Jan Peters, Deutschland 2000)
VerweisWir haben vergessen zurückzukehren (Fatih Akin, Deutschland 2000)
VerweisIma (Caterina Klusemann, Deutschland/Italien/USA 2002)
VerweisMein kleines Kind (Katja Baumgarten, Deutschland 2002)
VerweisAuf demselben Planeten (Katrin-Charlotte Eißing/Katrin-Charlotte Eißing, Deutschland, 2002)
VerweisMein Leben Teil 2 (Angelika Levi, Deutschland 2003)
VerweisIch bin 36 / Ich bin 37 (Jan Peters, Deutschland 2004)
VerweisFluten (Niels Bolbrinker, Deutschland 2004)
VerweisAm seidenen Faden (Katharina Peters, Deutschland 2004)
VerweisWinterkinder (Jens Schanze, Deutschland 2005)
VerweisVideo Vertov (Gerd Conradt, Deutschland 2012)