| Inhalt | "Der Sanddorn, eine strauchartige Pflanze, gedeiht in wenig Arten und nur in milderen oder tropischen Zonen; mit besonderer Vorliebe wĂ€chst er am Rand vonWasserlĂ€ufen, deren Wasser fĂŒr lĂ€ngereZeit zu versiegen pflegt. Am Oberrhein, zwischen Basel und Breisach, erhĂ€lt diese Steppenpflanze eine dĂŒstere symbolische Bedeutung. Sie verweist auf ein einmaliges Ereignis: Mitten in Europa, in einer der ehrwĂŒrdigsten Landschaften dieses alten Erdteils, revoltiert die Natur. Vor den Augen der Bauern und Fischer, der VĂ€ter und Söhne und Enkel, die Bewohner eines ehemals fruchtbaren Landstrichs waren, trocknen Brunnen aus, BĂ€che werden zu sandigen Rinnen, FischerhĂ€fen zu mĂŒhsam gepflegten VorgĂ€rten und ein ganzes Land zurSteppe. Von Basel bis Breisach leidet das oberrheinische Land unter Wassermangel und DĂŒrre." (Deutsches Fernsehen, Pressedienst, Nr. 22/55) |