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Details

Die Misswahl

Titelangaben

TitelDie Misswahl
Teil von aus der Reihe/SerieZeichen der Zeit
Untergeordneter TitelBeobachtungen bei einer Schönheitskonkurrenz

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1966
Dauer43min
Farbes/w
Material16mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Erstausstrahlung30.6.1966, SDR/ARD, 21.55 - 22.40
FestivalteilnahmenDOK.fest München 1996 (Retrospektive Stuttgarter Schule)
AuszeichnungenAdolf-Grimme-Preis 1966, Preise der Jury mit Bronze an Roman Brodmann
Pressereaktionen"Die Sendung ist ein Beispiel witziger und fernsehgerechter Dokumentation. Durch eine treffende Verbindung zwischen Bild und Kommentar werden "Zeichen der Zeit" gedeutet und die Kritikfähigkeit des Zuschauers herausgefordert. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz neuer technischen Mittel, die eine so intensive Realistik wie in dieser Sendung erst ermöglichen." (Grimme-Preis)

Inhalt

Inhalt"Eigentlich ist die Wahl eine Farce, und die Hoffnungen auf eine Karriere erweisen sich schnell als Illusion. Dennoch bewerben sich 1966 dreitausend junge, ledige Damen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, mit deutscher Staatsangehörigkeit und ohne Kinder, um diesen Titel. 150 kommen in die Vorauswahl und konkurrieren jeweils um Ländertitel. Die Siegerinnen der Bundesländer qualifizieren sich für die Entausscheidung in Berlin." (Hoffmann 1996. S. 147.)
"Unter den Schönheitskonkurrenzen, die in fast allen Ländern der westlichen Welt jährlich ausgetragen werden, nimmt die Wahl der "Miss Germany" eine Sonderstellung ein. Die Veranstalterin dieses Wettbewerbs, eine Textilfirma mit Sitz in Norddeutschland, erhebt neuerdings den Anspruch, unter den rund dreitausend Laufstegkandidatinnen eine Wahl zu treffen, bei der neben äußerer Erscheinung und attraktiven Körpermaßen auch die Geistesgaben ins Gewicht fallen sollen. Es ist ein Versuch, die Mißwahlen vom Odium des Sexrummels zu befreien und – vor allem für die Presse, die den Anlaß bis dahin nicht recht ernst nehmen wollte – salonfähig zu machen. [...]
In welchem Maße oder ob überhaupt dieser Intelligenztest die Wahl der "Miss Germany" beeinflußt, wollte ein Team des Süddeutschen Rundfunks unter anderem wissen, als es mehrere Wochen lang den Vorwahlen in Hauptstädten der Bundesländer und der Endausscheidung in Berlin beiwohnte. Zwei bis drei Tonkameras waren gleichzeitig im Einsatz, um die Vorgänge vor und hinter den Kulissen in allen wesentlichen Phasen mitzuverfolgen. Der so entstandene Dokumentarfilm vermittelt Eindrücke von der zähen Energie, mit der Tausende junger Mädchen entschlossen sind, im Badeanzug den Weg dorthin zu suchen, wo sie den Gipfel des gesellschaftlichen Lebens wähnen. (ARD Presseinformation)

Schlagworte

Fassungen

StandortFilmuniversität Babelsberg
MediumVHS
 Ãœber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 
StandortFilmuniversität Babelsberg
MediumDVD
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StandortUniversität Konstanz, Bibliothek
MediumDVD
 Ãœber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleHFF Potsdam Hochschulbibliothek
8. Adolf-Grimme-Preis. Kassel 1971
filmportal.de
Kay Hoffmann (1996): Zeichen der Zeit. Zur Geschichte der Stuttgarter Schule. München.
München 1996: Katalog
ARD Presseinformation