China – Die Künste – Der Alltag
Titelangaben
| Titel | China – Die Künste – Der Alltag |
| Untergeordneter Titel | Eine filmische Reisebeschreibung |
Allgemeine Angaben
| Land | BRD | Produktionsjahr | 1985 |
| Dauer | 277min |
| Länge | 3037m |
| Farbe | Eastmancolor |
| Format | 1.37 : 1 (4:3) |
| Material | 16mm |
Beteiligte Personen
| Ton | Margit Eschenbach |
| Montage | Dörte Völz-Mammarella |
| Produzent | Ulrike Ottinger |
| Redaktion | Gerhard Honal |
| Redaktion | Rainer Lingenthal |
| Regie | Ulrike Ottinger |
| Kamera | Ulrike Ottinger |
| Buch | Ulrike Ottinger |
Beteiligte Firmen
| Produktion | Sender Freies Berlin |
| Produktion | Westdeutscher Rundfunk |
| Produktion | Ulrike Ottinger Filmproduktion |
| Förderinstitution | Berliner Filmförderung |
Distribution
| Uraufführung | Mittwoch, 16.10.1985, , Nyon, IFF |
| Erstausstrahlung | Freitag, 09.01.1987 auf West 3, Erstaufführung (DE): 21.02.1986, Berlin, IFF - Internationales Forum des Jungen Films TV: gekürzte Fassung |
| Festivalteilnahmen | Freiburger Film Forum, 1989 Internationales Dokumentar Film Festival, Nyon; Berlinale 1986, Internationales Forum des jungen Films; 14. Festival International du Nouveau Cinéma, Montréal 1985; Festival International de Creteil 1986; 15. Festival lnternacional de Cinema, Figueira da Foz 1986; 11th Hongkong Intern. Film Festival 1987 |
| Auszeichnungen | Preis der deutschen Filmkritik, 1986 Prädikat: Besonders wertvoll |
| Pressereaktionen | Gertrud Koch, Frankfurter Rundschau, 27.2.1986 "Es ist, als reise man selbst durch die Dörfer und Städte, besuche die Märkte oder besichtige die Tempel, flaniere durch die Straßen oder raste am Wegrand und beobachte die Menschen, die vorüberziehen. Diesen Film zumindest ansatzweise zu erfassen, setzt voraus: den eigenen Augen voll und ganz zu trauen […] Ulrike Ottinger beweist immer wieder ihren tiefen Respekt vor Details. Nicht die ästhetische Stilisierung von Dingen und Geschichten ... interessiert sie, sondern die realen Stilisierungen des Alltags […] Ulrike Ottinger nutzt hier die ästhetische Kraft des Kinos: Das Sichtbare so zu präsentieren, wie es ist. Ihr Ziel ist: Ein großer Teil des Films konzentriert sich auf die sichtbaren Kulturtechniken, auf ihre Alltagsästhetik. Zur Alltagsästhetik gehören auch der Ball, Volksfeste und ihre Attraktionen, Theater, Oper und Musik. Was Ulrike Ottingers Film spannend macht, ist auch der Witz, mit dem sie winzige narrative Ereignisse beobachtet und festhält mit einem sehr genauen Sinn für Situationskomik. Ottinger zieht den Witz aus Details, die aus dem Inneren der Bilder aufblitzen wie das Loch in der Hose eines kleinen Jungen, der wie zum Abschied übermütig sein Beinchen abwinkelt, so daß, während er in der Menge verschwindet, das Loch in der Hose kurz aufscheint. Solche Momente bleiben freilich nicht äußerlich, sondern binden sich in die Oberflächenästhetik einer Kultur ein, die das Groteske und den Zirkus zu einer Kunstform entwickelt hat." (Quelle: http://www.ulrikeottinger.com/index.php/pressestimmen.304.html) |
Inhalt
| Inhalt | "Ein "filmischer Reisebericht", der während der Vorbereitungen für ein Spielfilmprojekt in der chinesischen Provinz Yunnan entstand. Ulrike Ottinger beobachtet mit offenen (Kamera-)Augen ein Volk und seine Exotik mit ethnologischer Präzision, wobei Geduld und Beharrlichkeit des Beobachtens in ihrem dokumentarischen Film durch lange, möglichst ungeschnittene Einstellungen deutlich gemacht werden. Ihre Geduld überträgt sich auf den Zuschauer und ermöglicht ihm, in dem kommentarlosen Film seine eigenen Entdeckungen zu machen." (Filmdienst) |
Schlagworte
Fassungen
| Über Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv. | |
Quellenangaben
| Angaben zur Quelle | filmportal.de Katalog Freiburger Film Forum, 1989 http://www.ulrikeottinger.com 36. Internationale Filmfestspiele Berlin 1986, Dokumentation, Neue deutsche Filme |