Die papierene Brücke
Titelangaben
| Titel | Die papierene Brücke |
| Untergeordneter Titel | Eine subtile Reise in die kollektive Erinnerung |
Allgemeine Angaben
| Land | Österreich | Produktionsjahr | 1987 |
| Dauer | 95min |
| Farbe | Farbe |
| Material | 16mm |
Beteiligte Personen
| Montage | Gertraud Luschützky |
| Ton | Josef Aichholzer |
| Ton | Reinhold Kaiser |
| Musik | Arvo Pärt |
| Musik | 'Tabula rasa' |
| Regie | Ruth Beckermann |
| Kamera | Nurith Aviv |
| Kamera | Claire Bailly du Bois |
Beteiligte Firmen
| Produktion | Firma Schlappenhut |
Distribution
| Uraufführung | 01.03.1987, Berlinale |
| Festivalteilnahmen | Berlinale: Forum 1987 DOK Leipzig 1987 DOK.fest München 1988 |
| Pressereaktionen | Die papierene Brücke führt das Verhältnis zwischen Geschichte und Erinnerung vor, verweist auf den Akt (des Filmens) ohne ins Pornografische (der Selbstbespiegelung) abzugleiten, und kommentiert ganz nebenbei die Ereignisse des Jahres 1986; zeigt einige Minuten lang den Faschismus bei der Arbeit. Alexander Horwath, Falter Nr. 15/1987 |
Inhalt
| Inhalt | "Ein sehr persönlicher dokumentarischer, im Stile eines Tagebuchs gestalteter Film über Judentum und Antisemitismus in Österreich. Die 1952 geborene Autorin zeigt als "zweite Generation der Überlebenden" das Schicksal ihrer jüdischen Eltern auf, besucht das vor 1945 rumänische Czernowitz, wo der Vater als Textilkaufmann tätig war, berichtet über Dreharbeiten einer US-Firma zu einem KZ-Film mit jüdischen Komparsen und gibt Eindrücke von Demonstrationen gegen die Wahl Waldheims zum Bundespräsidenten wieder. Ein handwerklich überlegter, durch kluge Ton-Montagen, eine geduldig beobachtende Kamera und zurückhaltend-präzise Kommentare bestechender Film; in der Summe aus intelligenten Beobachtungen, Gesprächen und Interviews ein interessanter Beitrag zur Zeitgeschichte." (Filmdienst) |
Schlagworte
Quellenangaben
| Angaben zur Quelle | München 1988: Katalog ruthbeckermann.com filmdienst.de |