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Details

Nur gemeinsam sind wir stark!

Titelangaben

TitelNur gemeinsam sind wir stark!

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1971
Dauer10min
FarbeFarbe
Format1.37 : 1 (4:3)
Material35mm
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

UraufführungMittwoch, 13.10.1971, Filmwoche Mannheim
FestivalteilnahmenIV. Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen, 20.-27. November 1971; Filmwoche Mannheim 1971, Wettbewerb; Filmwoche Mannheim 1972
AuszeichnungenIV. Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen, 20.-27. November 1971: Egon-Erwin-Kisch-Preis der OIRT für die beste Fernsehreportage

Inhalt

Inhalt"Gericht, Polizei und vor allem SPD-Oberbürgermeister Sabais haben die Arbeiter bei Merck an der effektiven Ausübung ihres Rechtes auf Streik (während des Streiks der IG Chemie in diesem Sommer) gehindert. Die Gewerkschaft schrieb: 'Streiks von dieser Art und Größenordnung können auch nicht unter dem Aspekt eines totalen Sieges oder einer totalen Niederlage geführt werden.' Wollen wir es schnell erreichen, brauchen wir noch dich und dich, wer im Stich läßt seinesgleichen, läßt ja nur sich selbst im Stich. (Bert Brecht/Hanns Eissler) Solidaritätslied". (Karnick/Richter, Katalog Mannheim 1971).
"In einer Montage aus verfremdeten Aufnahmen, Standbildern und Originalton zeigt der Film eine Szene aus einem Streik bei der Firma E. Merck. Das bestreikte Unternehmen forderte Polizeischutz für arbeitswillige Mitarbeiter. Das beschwor die Gefahr einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen Streikposten und der Ordnungsmacht herauf. Appelle und Drohungen des Darmstädter Oberbürgermeisters, Bereitschaftspolizei einzusetzen, brachten die streikenden Mitarbeiter schließlich dazu, den besetzten Werkeingang freizugeben und für die "Streikbrecher" eine freie Gasse zu bilden. Die Streikleitung: "Wir weichen der Drohung durch die Staatsgewalt". Der Film endet mit einem Aufruf zur Solidarität im Arbeitskampf. Dieser eindeutig Stellung beziehende Film von Hans Karnick und Wolfgang Richter bietet Anknüpfungspunkte für Diskussionen mit sozialpolitischen Inhalten und über das Verhältnis von Arbeitgebern und Lohnabhängigen." (http://www.mediendienste.info/leihmedien/details.asp?qTitleNumber=362&qMainCat=330)

Schlagworte

Fassungen

StandortLandesmediendienste Bayern
Medium16mm
 Ãœber Art, Zustand und Benutzbarkeit der Kopie informiert das Archiv.
 

Quellenangaben

Angaben zur QuelleDirektion der Internationalen Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwochen für Kino und Fernsehen (Hg.): Filme der Welt – für den Frieden der Welt. Protokoll der IV. Internationalen Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen, 20.-27. November 1971. Berlin 1972
Mannheim 1972: Katalog. Dokumente, Berichte, Kommentare
Mannheim 1971: Katalog
Protokoll Leipzig 1971
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