| Inhalt | "Das Vorhaben, innerhalb von zwei Jahren eine neue deutsche Kautschuksynthesefabrik in Westdeutschland aufzubauen, die in der Lage ist, etwa ein Viertel bis ein Drittel des westdeutschen Kautschukbedarfs zu decken, bot die fast einmalige Chance, die Errichtung eines Werkes der Großchemie im Film dokumentarisch festzuhalten. Beginnend von der Planung bis zur Inbetriebnahme der Produktion, zeigt der Film das erregende Geschehen, das einer solchen Großbaustelle der Industrie die ihr eigene Dynamik verleiht. Die Aufgaben sowie die Terminplanung machte die Anwendung ungewöhnlicher Methoden notwendig. Zum Schluss sieht man die Zeiger der Messgeräte in den Leitständen für die automatische Steuerung die ersten Kurven aufzeichnen. Aus dem Rohstoff Gas, das sich in gewaltigen Reaktoren und wuchtigen Rührkesseln verwandelt hat, entsteht synthetischer Kautschuk Buna-Hüls." (Deutsches Industrieinstitut (Hg.): Der deutsche Wirtschaftsfilm. Köln 1959, S. 51)
"Hier wurde die einmalige Chance genutzt, den Aufbau einer deutschen Kautschuksynthesefabrik, die ein Viertel des westdeutschen Bedarfs decken kann, von der Ausschließung des Geländes über verblüffende Montagemethoden bis zum Anlaufen der Produktion im Film festzuhalten. Rationelle Terminplanung, erzwang ungewöhnliche Hilfsmittel: Stahlbetonguss von Rohrbrücken in Kunststoff-Winterzelten, kostensenkende Montage mittels Mobilkränen durch die Dachkonstruktion; Straßenaufschüttung und Hafenbau. Allein 15.000 m Schweißnähte wurden aus Sicherheitsgründen geröntgt, bevor die Messgeräte in den Leitständen der automatischen Steuerung, die ersten Kurven aufgezeichneten." (Industriefilmtage Berlin 1959 Katalog, Film Nr. 13) |