| Inhalt | "Leben und Werk des Malers." (Katalog der Kultur- und Dokumentarfilme aus der Bundesrepublik Deutschland 1954-1959, S. 45)
"Die Anordnung der Bildfolgen gibt die künstlerische Entwicklung des Meisters sehr deutlich und einprägsam wieder. Familie und frühe Selbstzeugnisse des jungen Dürer. Mit 19 Jahren geht er auf Wanderschaft. Ein Selbstbildnis aus diesen Jahren: der Jüngling fühlt sich von inneren Stürmen bedroht. 1494/95 reist er nach Italien und setzt sich als erster Deutscher mit Werken italienischer Kunst schöpferisch auseinander. Jede Form des italienischen Vorbildes arbeitet Dürer mit modellierende Linienführung plastisch klar heraus. So wandert der Film von Gemälde zu Gemälde, sucht nach den persönlichen Zügen des Künstlers und deutet sie aus der Lebensart des Mannes, aus seiner Zeit. Dabei muss der Kommentar naturgemäß das in Worten zusammenfassen, was die Kamera dem Auge vorstellt. Unter Wahrung einer erstaunlichen Einheit zeichnet der Film das Leben eines Mannes nach, dessen letztes Werk wie ein Testament anmutet: ‚Die vier Apostel’. Mit ihnen bezeugt der Künstler, was ihm zuletzt das wahrhaft Große war!" (Filme für die Gruppenarbeit, 1960)
"Stadtansicht von Nürnberg (u.a. Haus von Albrecht Dürer). Werke von Albrecht Dürer u.a.: Selbstbildnis (als 13-Jähriger); Bildnis des Vaters; Selbstdarstellung aus den Wanderjahren, Bild von Innsbruck; Das Weyerhäusthen; Die Beweinung Christi; Maria; Baumgärtneraltar mit der Geburt Christi und den Stiftern als H. Georg und Hl. Eustachinus, Rasenstück, Feldhase; Selbstbildnis; Venezianerin; Allerheiligenaltar; Madonna; Karl der Große / Kaiser Sigismund; Ritter, Tod und Teufel Hieronymus im Gehäus; Dürers Mutter; Die Bauern; Das tanzende Paar; Lehrmeister Wolgemut; Kaiser Maximilian; Erasmus; ein alter Mann; die vier Apostel; verschiedene Kupferstiche; Das Schweißtuch der Veronika; Bilder von 2 Ratsherren; Illustrationen in Kaiser Maximilians Gebetbuch; Skizze zu Kaiser Maximilian." (Filmmuseum Düsseldorf) |