| Inhalt | "Die Sintflut hat wirklich stattgefunden; das konnte die Spartenforschung längst beweisen. Auch innerhalb der letzten tausend Jahre warde das Land um Bagdad fast zwanzigmal von den Wassern des Tigris verheert. 1953 vertrieb die letzte große Flutkatastrophe im Irak eine halbe Million Menschen von Haus und Hof. Die moderne Technik soll jetzt die jahrtausendealte Hochwausernot in Mesopotamien bannen. Bei Samarra - etwa 80 km von Bagdad entfernt - ist am Tigris - eine Großbaustelle entstanden. Über 100 deutsche In Ingenieure und Arbeiter schaffen zusammen mit etwa 1000 Irakies an einem Staudamm, der das Hochwasser des Stromes auffangen und durch einen 64 km langen Kanal, der von einer englischen Firma gebaut wird, in eine Wüstensenke ablenken soll. Man rechnet damit, dass durch dieses Projekt mitten in der Wüsste ein See von der mehrfachen Größe des Bodensees entstehen wird. Die Arbeiten am Damm sind ein Wettlau mit dem möglichen Hochwasser des nächsten Frühjahrs. Der Strom muß vorher geschlossen werden." (Deutsches Fernsehen, Pressetext, Nr. 42/55) |