| Inhalt | "Sie verlassen ihre Heimat in der Absicht, ein, zwei Jahre in Deutschland zu arbeiten und hoffen, diese Zeit würde ausreichen, ihnen den ersehnten Wohlstand zu bescheren. Dann stellen sie fest, dass die Zeit nicht ausgereicht hat und sie setzen eine neue Frist. So geht es weiter. 'noch ein Jahr, noch ein Jahr'. Darüber hinaus lassen sie die zeitliche Planung nicht gehen. Denn die Hoffnung auf viel Geld kann die beständige Sehnsucht nach Rückkehr in die Heimat nicht verdrängen. So beginnt bei den meisten 'Gastarbeitern' der Riss durch ein Leben, dessen Planung sie überfordert. Einer von ihnen: der Türke Mehmet Turan." (Medienwissenschaft/Hamburg: Berichte und Papiere 109/2010: Migration) |